5. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1:1

Nach dem letztwöchigen Unentschieden in Eisenhüttenstadt stand das Derby gegen die Mannschaft aus Königs Wusterhausen an. Vor knapp 35 Zuschauern wurde das Spiel pünktlich angepfiffen.

Doch zu Beginn konnten beide Mannschaften nichts mit dem Ball anfangen. Auf beiden Seiten gab es zu viele Fehlpässe und Unkonzentriertheiten im Spielaufbau, was auch dazu führte, dass es zu Beginn wenig bis gar keine Chancen gab. Nach 5 Minuten war es jedoch Schmidt, welcher die letzten Jahre für die Gäste auflief, der zehn Meter frei vor dem Tor zum Schuss kam, allerdings knapp rechts vorbei schoss. Etwa vier Minuten später war es erneut Schmidt, der nach einer guten Ecke von Knoop den Ball leider nur zentral auf den Torwart köpfen konnte. In den folgenden Minuten hatte man den meisten Ballbesitz, den man aber durch zu viele individuelle Fehler immer wieder verlor, wodurch die Gäste zu guten Kontergelegenheiten kamen. Eine dieser Gelegenheiten führte in der 20. Minute zu einer Ecke für das Team aus dem Nachbarort. Diese Situation nutzten die KW´er aus, um mit ihrer ersten richtigen Chance das 0:1 zu erzielen. Rosentritt nutzte die Unübersichtlichkeit im Strafraum aus, nachdem es der Spielgemeinschaft nicht gelang den Ball zu klären und schoss das Tor. Jedoch änderte das Tor nichts am Spiel. Das Heimteam hatte weiterhin mehr vom Spiel und KW lauerte auf Konter. In den nachfolgenden Minuten hatte man weiterhin verheißungsvolle Vorstöße, welche man aber nicht mit letzter Konsequenz zum Tor spielte und somit nie eine klare Chance daraus resultierte. Erst in der 40. Minute kam man wieder zu einer guten Chance. Schmidt wurde wie zu Beginn des Spiels gut freigespielt, aber verschoss aus ähnlicher Position. So ging es mit dem 0:1 für die Eintracht in die Pause.

Man konnte mit der gezeigten Leistung nicht zufrieden sein. Es hatte den Eindruck als wären sich die Jungs zu sicher gewesen und das heutige Spiel ein Selbstläufer wird. Allerdings wird in dieser Liga kein Spiel ein Selbstläufer, egal wie der Gegner heißt. Diese Einstellung versuchte man in der zweiten Halbzeit abzulegen und das Spiel noch zu gewinnen.

In der zweiten Halbzeit setzte das Team das Vorhaben um. Man lies den Ball deutlich besser laufen als in der ersten Halbzeit und spielte deutlich besseren Fußball. Jedoch stellten sich die Gäste hinten rein und daher fiel es Wildau/Miersdorf/Zeuthen sehr schwer eine Lücke zu finden. Daher erspielte man sich keine nennenswerten Chancen. Jedoch ließ man den Gästen auch keine guten Konterchancen mehr zu. Man versuchte neue Impulse zu setzen und wechselte in der 54. Minute Wolfgram für Schmidt ein. In der 62. Minute kam dann auch noch Neubert für Allisat. Jedoch konnte man weiterhin keine richtigen Torchancen kreieren. In der 66. Minute bekam Buchecker für ein Foul die gelbe Karte. Dann folgte die Schockszene des Spiels ... nach einem Zweikampf auf Höhe der Mittellinie blieb Ribbert liegen. Der verletzte Ribbert musste vom Krankenwagen abgeholt werden, befindet sich nun aber zum Glück auf dem Weg der Besserung. An dieser Stelle wünschen wir ihm alle nochmals eine gute Genesung und eine schnelle Rückkehr auf den Platz! So musste man nun die letzten Minuten in Unterzahl absolvieren, warf aber trotzdem alles nach vorne, um zumindest noch einen Punkt mitzunehmen. Es war schon die 86. Minute in der die Spielgemeinschaft nochmals eine Ecke bekam. Der Ball flog in die Mitte, konnte nicht geklärt werden und Krimski gelang es nach einer erneuten Eingabe den Ball im Tor unterzubringen! Somit stand es 1:1 und das Spiel war zu Ende.

Im Endeffekt kann man mit dem Punkt zufrieden sein. Nach einer nicht so guten ersten Halbzeit, konnte man sich in der zweiten Halbzeit steigern und belohnte sich mit dem späten Ausgleich.

Nun sind erstmal Ferien. Das nächste Spiel findet am 4.11.17 bei JFV FUN statt.


4. Spieltag:

FC Eisenhüttenstadt - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 2:2

Der 4. Spieltag führte nach Eisenhüttenstadt. Doch musste man die Reise mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen antreten. Zudem kam hinzu, dass Keeper Häusler bei Erwärmung Oberschenkelprobleme merkte und daraufhin nicht spielen konnte, Erdmann erklärte sich bereit ins Tor zu gehen.

Das Spiel startete pünktlich um 10:30 Uhr und fast genau nach einer Minute hatte das Team des FC Eisenhüttenstadt den ersten Vorstoß zu verzeichnen. Direkt im Gegenzug gelang es auch den Gästen das erste Mal nach vorne zu kommen - ebenfalls ohne Erfolg. Insgesamt war man in den ersten Minuten jedoch deutlich träger als das Heimteam, was von der ersten Minute an hellwach war. So dauerte es lediglich bis zur 4. Minute, ehe das Heimteam in Führung ging. Eisenhüttenstadt nutzte die Anfangs träge Rückwärtsbewegung der Gäste aus und konterte erfolgreich über Graf. Der damit bereits sein 7. Saisontor erzielte. Der Gegentreffer wirkte für die Spielgemeinschaft jedoch wie ein Weckruf, man war plötzlich deutlich besser im Spiel. So kam man in der 16. Minute nach einer Seitenverlagerung von Rühl auf Lottermoser zu einer Chance, bei der letzterer fast frei vor dem Tor auftauchte, aber noch vom Gegenspieler ausreichend behinderte wurde. Es blieb beim 1:0. Gute fünf Minuten später sollte es Lottermoser besser machen. Die Gäste hatten Einwurf, Krimski setzte sich gut gegen zwei Gegenspieler durch und flankte auf den zweiten Pfosten, wo Lottermoser zum 1:1 einschoss. Der FCE übernahm wieder das Spiel und Wildau/Miersdorf/Zeuthen wollte schnelle Ballgewinne zum Erfolg nutzen. Bis zur Halbzeit sollten beide Mannschaften nochmals eine große Möglichkeit bekommen. Die Chance des Heimteams vereitelte Erdmann souverän und auf der anderen Seite schoss Obst nach einer Ecker aus 5 Meter knapp vorbei.

Damit ging es mit 1:1 in die Pause zum Luft holen, was auch dringend nötig war, da einige leicht angeschlagen in das Spiel gegangen sind. Man wollte von nun an die Unsicherheiten des Heimteams im Spielaufbau besser nutzen und damit weitere Tore erzielen.

Was auch geling ... es dauerte nur bis zur 44. Minute ehe der starke Lottermoser auf links zum Flanken kam und in der Mitte Buchecker fand. Der Schuss wurde gehalten, aber der ebenfalls starke Krimski war hellwach und nutzte den Nachschuss zum 2:1. Wenige Minuten später flankte Lottermoser erneut und fand dieses mal Kapscheck, welcher aus 10 Meter an den Pfosten schoss. Direkt im Gegenzug kam das Heimteam zu einer guten Chance, welche Erdmann mit einer Parade zur Ecke lenkte. Nach dieser kam Reymund aus 20 Meter zum Schuss, welcher dem gerade noch starken Erdmann durch die Hände rutschte. Jedoch kann man ihm keinen Vorwurf machen, da er kein ausgebildeter Torwart ist. In der restlichen Zeit passierte nicht mehr viel, auf beiden Seiten kleinere Chancen, aber keine 100%-igen. So hieß es auch nach 80 Minuten 2:2 Unentschieden.

Man kann mit dem Punkt im Endeffekt gut leben, gerade im Hinblick auf die Umstände. Jeder Punkt zählt und ist wichtig für den weiteren Saisonverlauf.  Noch konsequenter die Chancen nutzen und eine komplette fitte Mannschaft fehlen jetzt noch, um sich bei so einem Spiel mit 3 Punkten zu belohnen. Aber es ist auf jeden Fall ein positiver Trend zu erkennen, den man nächste Woche, am 15.10.17, im Derby gegen die Eintracht aus Königs Wusterhausen weiter bestätigen und die 3 Punkte im eigenen Stadion behalten will!


2. Runde Brandenburgpokal:

RSV Eintracht II - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 2:0

In der 2. Runde des Brandenburg-Pokal sollte erneut die Mannschaft des RSV Eintracht Teltow II der Gegner sein, nachdem etwa 2 Wochen zuvor der 1. Spieltag der Landesklasse Süd ebenfalls gegen das Team aus Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf stattfand. Somit wusste man, dass uns eine spielstarke Mannschaft erwartete.

Das Spiel startete so, wie man es aus dem ersten Spiel erwartete. RSV Eintracht dominierte das Spiel und die Spielgemeinschaft versuchte hinten sicher zu stehen und über Konter zu den Chancen zu kommen. Der Eintracht sollten auch die ersten Annäherungen an das Tor gehören, jedoch konnte man die zwei Ecken nicht in Chancen ummünzen. Nach 6 Minuten konnte das Team aus Wildau/Miersdorf/Zeuthen die erste Chance verzeichnen. So war es Schmidt, welcher nach einem Diagonalball etwa 10 Meter vor dem Tor den Ball volley über das Tor setzte. Nach etwa 11 Minuten kam der RSV das erste Mal gefährlich vor das Tor der SpG., so rauschte eine Flanke von links etwa 5 Meter vor dem Tor Freund und Feind vorbei. Nach 23 Minuten konnten die Gäste mit einem Kontor Gefahr ausstrahlen, jedoch konnte Schmidt ausreichend bedrängt werden, sodass dieser aus 20 Meter den Ball nicht aufs Tor bringen konnte. Das Heimteam drängte weiter, ohne jedoch klare Chancen zu erspielen. So waren es erneut die Gäste, welche die nächste Chance haben sollten. Nach etwa einer halben Stunde flog eine Flanke auf den Kopf von Lottermoser, dieser setzte den Ball jedoch knapp rechts daneben. Die letzte Aktion der ersten Halbzeit gehörte allerdings der Heimmannschaft. Nach einem Ballverlust auf der rechten Seite, nutzte der Gegner die Situation, um in den Strafraum einzudringen, wo Ribbert nur noch mit einem Foul eingreifen konnte. Somit hieß es Elfmeter für den RSV. Dieser wurde sicher durch Danner, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, verwandelt.

Man ging somit mit einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt für das Gegentor in die Pause. Man nahm sich nun vor, den RSV etwas weiter vorne anzulaufen, um etwas mehr vom Spiel zu haben.

Dieses Vorhaben gelang in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit gut. Doch sollte in der 44. Minute das 2:0 fallen. Nach einem langen Diagonalball gab es ein Missverständnis zwischen Innen- und Außenverteidiger, sodass Baliev frei vor Häusler stand und sicher verwandelte. Man stellte nun um, damit man früher stören konnte und noch mehr Ballbesitz erhält. Der Plan ging im groben auf, da man nun mehr vom Spiel hatte. Der Spielaufbau des RSV konnte erfolgreich gestört werden und man erhielt gute Chancen um Tore zu schießen. Doch fehlte in den meisten Situationen die nötige Konsequenz, um das Anschlusstor zu schießen. Nun war man dem 2:1 näher als der RSV dem 3:0. Das Tor blieb allerdings aus, sodass man im weiteren Spielverlauf noch offensiver umstellte. Aufgrund dessen kam der RSV nun wieder zu guten Chancen, welche Häusler allerdings parierte, wenn es nötig wurde. Allerdings kam man auch selber zu weiteren hochkarätigen Chancen, welche man aber nicht nutzen konnte. So blieb es beim 2:0 für das Heimteam und die Pokalsaison ist für die Spielgemeinschaft schneller vorbei als man es sich erhoffte.

Somit lässt sich wieder sagen, dass man sich erneut nicht belohnt hat, für eine akzeptable Leistung. Beide Tore entstanden aus individuellen Fehlern, welche es gilt abzustellen. Nach vorne hatte man genug gute Chancen! Diese muss man jetzt nur noch nutzen und dann kann man auch solche Spiele gewinnen.
Bereits am Sonntag, 08.10.17, geht es wieder in der Liga zur Sache. Dann geht es auswärts zum FC Eisenhüttenstadt.


3. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - Dynamo Eisenhüttenstadt 7:1

Zum 3. Spieltag der Landesklasse Süd empfing die Spielgemeinschaft den Gast aus Eisenhüttenstadt, welche vor dem Spiel den etten Platz belegten. Vor etwa 20 Zuschauern wurde das Spiel mit 5 Minuten Verspätung angepfiffen und sollte sofort rasant starten.

Denn direkt in der 1. Minute gelang der erste Angriff über Buchecker, welcher den freistehenden Krimski bediente. Dieser schoss allerdings aus 8 Meter knapp links daneben. Nach 5 Minuten gelang den Gästen der erste Vorstoß, jedoch blieb der Angriff ohne Torabschluss. Das Spiel nahm in den nächsten Minuten den erhofften Verlauf an und die Wildau/Miersdorf/Zeuthen drückte dauerhaft auf das Tor von Dynamo. So war es Rühl, der in der 7. Minute aus 10 Meter das Runde leider nur zentral auf den Torwart setzen konnte.

Das Spiel sollte noch weitere 5 Minuten brauchen, ehe die Chancen auch in Tore umgemünzt wurden. In der 12. Minute war es dann soweit, Schmidt erzielte nach einer Flanke von Buchecker das 1:0 per Kopf. Bereits 1 Minute später war es wieder Schmidt, der einen Stellungsfehler des Torwarts mit einem Distanzschuss aus 25 Meter nutzte. Somit sollte es schnell 2:0 für das Heimteam stehen. In der 16. Minute war es Rühl, welcher den zweiten Ball nach einer Ecke aus 15 Meter im Tor unterbringen konnte. 3:0.

Die nachfolgenden Minuten gingen weiter wie bisher, die Spielgemeinschaft bestimmte das Geschehen und spielten sich Chancen heraus. Jedoch sollte es bis zur 25. Minute dauern, bis erneut Rühl den Spielstand auf 4:0 stellte. Das sollte es allerdings noch nicht gewesen sein. 10 Minuten später nutzte nun zum dritten Mal Rühl einen langen Diagonalball, um ihn vor dem herausstürzenden Torwart zum 5:0 einzuköpfen. Bis zur Halbzeit hatte man noch weitere Chancen, um das Ergebnis weiter hochzuschrauben, doch konnte man die Chancen nicht weiter nutzen. So ging es mit 5:0 in die Pause und dominierte die erste Halbzeit deutlich. Man nahm sich vor die gezeigte Leistung zu bestätigen und die zweite Halbzeit genauso zu bestreiten wie die Erste.

Man startete wie die erste Halbzeit endete und drückte weiter auf das Tor des Teams aus Eisenhüttenstadt. In der 42. Minute der erste Abschluss der zweiten Halbzeit, Schmidt schoss aus 25 Meter über das Tor. In der 48. Minute sollte es Schmidt besser machen. Weigel spielte einen guten tiefen Pass auf Rühl, welcher vor dem Tor quer legte auf Schmidt. Somit hatte dieser keine Schwierigkeiten mehr den Ball ins leere Tor einzuschieben.

Nach dem Tor verlor man allerdings den Pfaden und die Konzentration, sodass die Gäste nun mehr vom Spiel hatten. In der 53. Minute nutzten diese den Ballbesitz und erzielten den Anschlusstreffer zum 6:1. 

Doch die Spielgemeinschaft fand die passende Antwort, indem Schmidt sich über rechts durchsetzen konnte und in den Rückraum zu Weigel spielte, welcher keine Mühe hatte zum 7:1 abzuschließen.

Anschließend wurden Kapscheck, Betac und Neubert für Rühl, Buchecker und Schmidt. In der restlichen Spielzeit verlor man allerdings die Dominanz und so ergaben sich auf beiden Seiten noch kleinere Chancen.

Alles in allem eine gelungene Reaktion der Mannschaft auf das vergangene Spiel gegen Forst, auch wenn man das Ergebnis nicht überbewerten darf! Jetzt gilt es die Leistung zu konservieren und in den nächsten Spielen zu bestätigen.

 


2. Spieltag:

SV Lausitz Forst - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 5:2

Nach der guten mannschaftlichen Leistung am ersten Spieltag, führte der zweite Spieltag die Mannschaft ins weit entfernte Forst. Der SV Lausitz gewann sein erstes Spiel mit 3:1 gegen die Mannschaft aus Groß Gaglow und somit wusste man, dass keine schwache Mannschaft kommt.

Das Spiel begann rasant. Bereits in der 1. Minute machte die Heimmannschaft druck, jedoch konnte der versuchte Diagonalball von Rühl geklärt werden. Die nächsten Minuten sollten allerdings den Gästen der SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen gehören. In der 4. Minute spielte man schnell über rechts, von wo aus ein guter Diagonalball Schmidt fand, welcher allerdings aus 15 Meter knapp rechts vorbei schoss. Direkt in der selben Minute war es Weigel, welcher den Keeper aus Forst mit einem Schuss aus 25 Meter zu einer Parade zwang. In der 10. Minute war es dann soweit. Schmidt setzte aus gut 30 Metern einen Freistoß an den linken Pfosten und Obst gelang es den Abpraller zu verwandeln! Das erste Tor der Saison war somit erzielt.

In der 12. Minute kam Forst durch einen missglückten Abschlag zum ersten Abschluss. Eine knappe Minute später nutzte die Heimmannschaft dann einen Fehler im Spielaufbau und schoss durch Galfe den schnellen Ausgleich. Die Gästemannschaft zeigte sich allerdings unbeeindruckt und hatte fünf Minuten später eine 100%-ige Chance, bei der Schmidt nach einem Befreiungsschlag alleine auf das Tor läuft, aber rechts daneben schießt. Allerdings sollte eine Minute später, in der 19. Minute, Krimski nach einem guten Angriff über rechts den Torwart ausspielen und zum 2:1 erhöhen! Aber das sollte der Knackpunkt des ganzen Spiels werden. Bis hierhin hat man eine ordentliche spielerische Leistung gezeigt, welche durch das unglückliche Gegentor getrübt wurde. Doch in dem Rest des Spiels gab man das Heft aus der Hand.

So kam Forst in der 21. Minute zum erneut schnellen Ausgleich durch Klöpsch, nachdem Dannat über links vier Gäste stehen ließ und gekonnt den freien Mann im Rückraum bediente. In den nachfolgenden Minuten sollte das Spiel zäher werden. Der Fokus der Partie lag dann nicht mehr auf dem spielerischen, man begann die eigene Unzufriedenheit immer mehr am Gegner und den zahlreichen Heimfans auszulassen, welche mit einigen Sprüchen erfolgreich die Gemüter der Gäste erhitzen konnten. Zudem gelang es dem Schiedsrichter leider nicht die Partie zu beruhigen, sodass es bis zum Pausentee keine nennenswerten Aktionen mehr gab. Weder bei Forst, noch beim Gästeteam.

Die zweite Halbzeit startete so, wie die erste aufhörte. Die Gäste beschäftigten sich zu sehr mit den Nebenschauplätzen und bekamen so keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Das Heimteam nutzte die Gunst der Stunde, um ihre Qualität in Tore umzumünzen. Direkt nach dem Wiederanpfiff konnte Häusler noch den Torschuss eines freistehenden Forster halten. Ehe aber in der 44. Minute ein Freistoß aus 20 Meter, durch Klöpsch, direkt in die Torwartecke verwandelt wurde. Im weiteren Spielverlauf waren es die Forster, welche das Spiel bestimmten. Zwar konnte sich das Heimteam spielerisch keine großen Chancen erarbeiten, doch waren sie durch die zahlreichen unnötigen Fouls immer wieder durch Freistöße gefährlich. So konnte Häusler in der 46. Minute einen Freistoß parieren und in der 48. Minute hatte man Glück, als die Forster einen Freistoß aus guter Position über das Tor beförderten. Leider besann sich die SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen nicht mehr auf die spielerischen Qualitäten und konnte somit keine nennenswerten Chancen mehr erarbeiten. 

In der 52. Minute kam Allisat für den glücklosen Betac und in der 63. Minute Wolfgram für Buchecker. Beim Stand von 3:2 für Forst, zehn Minuten vor Schluss, versuchte man nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und den Ausgleich zu erzwingen. In dieser Phase brach man sich allerdings an der Abwehr der Forster die Zähne aus. In der 73. Minute sollte dann die Niederlage endgültig besiegelt sein. Nach einem Querpass 30 Meter vor dem eigenen Tor, welcher direkt beim Gegner landete war es erneut Galfe, der das 4:2 für das Heimteam schoss. Damit war der letzte Wille der Spielgemeinschaft gebrochen. In der 80. Minute gab es nochmals Freistoß für das Team aus Forst. Zentrale Position, etwa 20 Meter Entfernung. Und erneut verwandelte der starke Klöpsch den Freistoß in die Torwartecke. Nach dem 5:2 wurde das Spiel gar nicht mehr angepfiffen.

Die Gäste können mit der gezeigten Leistung der ersten 20 Minuten zufrieden sein. Was allerdings danach geschah, war eine Katastrophe. 60 Minuten frustriertes meckern über Gegner, Schiedsrichter und die gegnerischen Fans sollte das Spiel zum Ersten Tiefpunkt der Saison werden lassen! Die Einstellung, welche dort gezeigt wurde muss schnellstmöglich abgestellt werden. Wenn man das schafft, haben die ersten 20 Minuten gezeigt was möglich sein kann. Wenn man diese Leistung über 80 Minuten zeigen kann, wird man diese Saison noch einige Punkte holen können.

Dazu muss das Team jedoch gegen Dynamo Eisenhüttenstadt am Sonntag zeigen, dass das Spiel ein einmaliger Ausrutscher war und es damit vergessen machen. Ehe man am Tag der Deutschen Einheit bereits erneut auf den RSV Eintracht II trifft, dieses Mal zur 2. Pokalrunde.

 


1. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - RSV Eintracht 1949 II 0:1

Nach 5 Wochen Trainingszeit startete nun auch die neu formierte Spielgemeinschaft, zwischen Phönix Wildau und Eintracht Miersdorf/Zeuthen, in die neue Saison 2017/18. Das Team um Trainer Robert Stahn war auf eine spielstarke Mannschaft aus Stahnsdorf eingestellt.

Das Team führte, der von der Mannschaft gewählte, Ribbert als Kapitän auf das Feld. Mit einer Minute Verspätung ging es dann auch los und wie erwartet sollte der RSV Eintracht die spielbestimmende Mannschaft sein. Das Team der Spielgemeinschaft stand jedoch defensiv sicher und ließ somit erstmal nichts anbrennen. Nach 5 Minuten gab es den ersten eigenen Vorstoß über links, durch Lottermoser vorgetragen. Dieser brachte jedoch keinen Abschluss. Das Spiel plätscherte etwas vor sich hin, weil das diszipliniert spielende Heimteam den Gästen kaum Lücken ließ, um ihre Spielstärke auch im letzten Drittel zu zeigen.

So dauerte es bis zur 24. Minuten, bis die nächste gefährlichere Situation entstand. Wildau/Miersdorf/Zeuthen nutzte immer wieder die Gelegenheit, nach eigenem Ballgewinn, Nadelstiche durch Konter zu setzen. So wie in dieser Situation - Knoop spielte nach links raus zu Lottermoser, welcher auf den nachgerückten Knoop den Ball zum 16er zurück spielte. Dieser Schoss aus 16 Meter etwa zwei Meter links daneben. In den nachfolgenden Minuten sollte das Team des RSV ein paar Weitschüsse abgeben, welche allerdings nie wirklich gefährlich wurden. Lediglich die Freistöße aus dem Halbfeld brachten wirkliche Gefahr vor das Tor des Heimteams. So kam Huxoll nach einem guten Freistoß auf den zweiten Pfosten zum Kopfball, setzte diesen aber knapp neben das Tor. Die letzte Chance vor der Halbzeit sollte jedoch der Spielgemeinschaft gelten. Ein gut vorgetragener Angriff über rechts, durch Allisat, sorgte nochmals für Gefahr. Doch leider verpasste Krimski knapp am ersten Pfosten.

So sollte es mit einem 0:0 in die Pause gehen. Man nahm sich vor, die gezeigte Leistung der ersten Halbzeit auch in der zweiten Halbzeit zu bestätigen. Und so startet die zweite Halbzeit genauso, wie die erste endete. Der RSV machte das Spiel und Wildau/Miersdorf/Zeuthen besonn sich auf die gut geordnete defensive, aus welcher heraus Konter gestartet werden sollten.

In der 45. Minute kam es zu einem weiteren der gefährlichen Freistöße aus dem Halbfeld. Der erste Ball wurde abgewehrt, jedoch dabei eine Bogenlampe produziert, sodass ein Stahnsdorfer aus dem Gewusel ein Tor erzielen konnte. Allerdings hatte der souveräne Schiedsrichter bereits abgepfiffen - Abseits. So hatte man in dieser Situation etwas Glück. 

In der 50. Minute der erste Wechsel. Betac kam für Allisat und sollte neuen Schwung über die rechte Seite bringen. Im weiteren Spielverlauf sollten vor allem die Freistöße aus dem Halbfeld des RSV für Gefahr sorgen, sodass Häusler in der 56. Minute zu einer guten Parade gezwungen wurde. Betac sah für das Foul zum Freistoß die gelbe Karte. 

In der 60. Minute kamen Buchecker für Lottermoser und Schmidt für Weigel. Man versuchte nochmals die offensive zu beleben und eventuell den Lucky Punch zu setzen. Das Spiel verlief aber weiterhin wie gewohnt. Als das Team selber einmal den Ballbesitz in die gegnerische Hälfte tragen konnte, leistete man sich einen Ballverlust. Den resultierenden Konter unterbrach Ribbert mit einem Foul, wofür er folgerichtig die gelbe Karte sah. In den folgenden Minuten gestaltete sich das Spiel etwas offener, sodass man in der 64. Minute eine verheißungsvolle Kontersituation hatte. Betac auf der rechten Seite gut freigespielt, versuchte den links frei stehenden Schmidt direkt zu bedienen, was ihm allerdings nicht gelang. So sollte auch dieser Konter nichts einbringen.

Schließlich sollte der RSV Eintracht 1949 eine der letzten Aktionen haben. In der 77. Minute eine Ecke von rechts, auf den zweiten Pfosten nah vor das Tor, wo Stahlberg freistehend zum 1:0 für die Gäste einköpfte.

So hatte man nur noch wenige Minuten Zeit nochmals vorne auf den Ausgleich zu drängen, doch leider ohne Erfolg. Ein Einwurf von rechts wurde gut in die Mitte auf Rindelhardt verlängert, welcher allerdings aus kurzer Distanz am Torwart scheiterte. Negativer Höhepunkt der letzten Minuten bis zum Abpfiff, Rindelhardt verletzte sich nach einem Zusammenprall mit dem Torwart, so mussten die letzten 3 Minuten bis zum Abpfiff in Unterzahl agiert werden.

Trotz der Niederlage durch das unglückliche Gegentor in der 77. Minute, hat die Mannschaft eine weitestgehend gute defensive Leistung gezeigt. Jedoch konnte man sich nicht durch einen der zahlreichen Konter mit einem Tor belohnen.

Jetzt heißt es Mund abputzen und nächstes Wochenende in Forst die ersten Punkte holen!