22. Spieltag:

SG Groß Gaglow - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 4:0

Der letzte Spieltag der Saison 17/18 führte die Spielgemeinschaft südlich von Cottbus nach Groß Gaglow. Man gastierte beim viertplatzierten der Landesklasse Süd.

Das Spiel begann und man wollte das Heimteam überraschen, daher wollte man direkt den Ballbesitz erobern und selber das Spiel führen. Was zu Beginn auch gut gelung, jedoch fehlte es an der Präzision bei den eigenen Pässen. Man konnte den Ball in den eigenen Reihen halten, aber spätestens wenn es in die gegnerische Hälfte ging, war kein vorankommen mehr. Dort fehlte es an Ideen, Mut und Bewegung um gefährlich werden zu können. Die Ballverluste nutze Groß Gaglow um einige Konter zu fahren. Entweder per langem Ball oder per Dribbling durch das Mittelfeld konnte das Heimteam gefährlich werden. Durch solche Aktionen kamen einige Male Spieler der Heimmannschaft in gute Abschlusssituationen, verpassten es aber freistehend vor dem Tor zur Führung einzuschießen. Zum Glück der Gäste. 

Somit konnten die Jungs aus Wildau/Miersdorf/Zeuthen mit einem 0:0 in die Pause gehen. Für die zweite Halbzeit galt es nun die Fehler im Passspiel abzustellen und resoluter in die Zweikämpfe zu gehen, sodass die Gegner nicht mehr so leicht durch die Mitte gehen konnten.

Die zweite Halbzeit begann und Groß Gaglow riss das Spiel an sich. In der 44. Minute zog ein Spieler des Heimteams in den Strafraum und wurde dabei zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Fuder zum 1:0. Das Tor schien der endgültige Knick im Spiel gewesen zu sein. Denn etwa 9 Minuten später war es Nothbaum der zum 2:0 einschoss. Dem Heimteam wurde nichts mehr groß entgegengesetzt. Es war leider kein aufbäumen zu erkennen. Vereinzelt konnte man Kontervorstöße verzeichnen, aber ohne dabei richtig gefährlich zu werden. In der 62. Minute nutzte Bagehorn von Groß Gaglow eine Lücke aus 20 Meter und schoss den Ball zum 3:0 in die Maschen. Das Spiel war schon längst entschieden und plätscherte somit vor sich hin. Die Gäste versuchten nochmals etwas Druck auszuüben. Teilweise konnten sogar erfolgreich Bälle erkämpft werden. Aber dann gelang es nicht einen gefährlichen Abschluss zu erspielen. Den Schlusspunkt setzte in der 76. Minute ein abgefälschter Schuss von Nothbaum, der zum 4:0 ins Tor fiel.

Und damit war die Saison 2017/18 Geschichte ... das heutige Spiel spiegelte im Groben die gesamte Rückrunde wieder. Sieben der heute eingesetzten Spieler mussten tagsvorher bereits in der zweiten Mannschaft spielen. Darüberhinaus fehlte es an Kampf- und Einsatzbereitschaft, weshalb uns die Gegner in den wichtigen Zweikämpfen reihenweise den Schneid abkaufen konnten. Man kann den Spielern absolut nicht den Willen absprechen. Aber nach dieser für alle hoffentlich lehrreichen Saison sollte jeder beteiligte für sich persönlich überlegen, ob er alles aus sich rausgeholt hat, was möglich war. 

Das jedoch ist Vergangenheit, jetzt gilt es in die neue Saison zu gehen und es da besser zu machen als diese Saison!


21. Spieltag:

SpG. Wildau/Mierdorf/Zeuthen - SV Döbern 1:2

Der 21. Spieltag führte das Team aus Döbern ins Otto-Franke-Stadion. Nachdem man im Hinspiel 1:1 spielte wollte man heute drei Punkte einfahren, um sich die Gäste fern zu halten.

Das Spiel begann und man wollte von Beginn an den Ballbesitz übernehmen. Was dem Team auch gut gelang. Im folgenden versuchte man sich Lücken zu erarbeiten, um zum Torschuss zu kommen. Nach neun Minuten war es jedoch eine Kontersituation in der Erdmann alleine aufs Tor zuläuft, aber am Torwart scheiterte. Das Spiel lief weiter wie zuvor, jedoch ohne das die Spielgemeinschaft große Gefahr ausstrahlen konnte. Döbern konnte mit einem Konter rechts des Strafraums einen Freistoß rausholen. Dieser wurde knapp über das Tor geschossen. Weiterhin 0:0. In der 39. Minute konnte sich Krimski gut durchsetzen und aus 20 Metern schießen. Den Schuss parierte der Keeper der Gäste gut. Den Abpraller konnte Hammer im Laufduell holen, wurde dabei jedoch vom Gegenspieler gefoult, sodass es Elfmeter gab. Folgenden verwandelte Obst zum 1:0 für die Spielgemeinschaft.

Damit ist dem Team kurz vor der Pause die Führung gelungen. Im zweiten Spielabschnitt galt es weiter konzentriert zu bleiben, die teilweise einfachen Ballverluste abzustellen und vor dem Tor konsequenter zu spielen.

Die zweite Spielhälfte begann zunächst wie die erste endete. Und nach drei Minuten konnte Hammer einen missglückten Befreiungsschlag des Torwarts abfangen, ging in den Strafraum, legte den Ball gut in den Rückraum. Dort stand Erdmann, der den Ball aber links vorbei schoss. In der 47. Minute wurde ein Freistoß in der eigenen Hälfte zu ungenau ausgeführt, sodass der Passempfänger den Ball nicht richtig verarbeiten konnte und der dahinter wartende Gegenspieler den Ball erarbeiten konnte. Der Gegenspieler konnte daraufhin nahezu unbedrängt auf das Tor zu laufen und erzielte den 1:1 Ausgleich. Döbern bekam dadurch wieder Luft und wurde aktiver. In der 55. Minute nutzte Döbern eine Ecke zum 2:1 Führungstreffer, nachdem der Torschütze zwischen 2 Verteidigern der Spielgemeinschaft frei zum Kopfball kam. In der restlichen Spielzeit hat man nochmals versucht zumindest den Ausgleich zu erzielen, was aber nicht gelang. 

Es ist dem Team heute nicht gelungen den Sieg einzufahren. Nach der guten Ausgangsposition zur Halbzeit waren es erneut eigene Fehler, welche die Punkte kosteten. Dennoch gab es vorne gute Gelegenheiten, um noch das ein oder andere Tor mehr zu erzielen.

Das letzte Spiel der Saison führt die Spielgemeinschaft Wildau/Miersdorf/Zeuthen zum vierten der Tabelle nach Groß Gaglow. Dort gilt es nochmal eine ordentliche Leistung zu liefern, sodass man mit einem positiven Akzent die Saison beendet.


20. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - FV Turbine Potsdam 55 3:1

Der 20. Spieltag der Landesklasse Süd brachte das Team von FV Turbine Potsdam 55 ins Otto-Franke-Stadion. Heute sind 3 Punkte Pflicht, da die Gäste den letzten Tabellenplatz bekleiden.

Von Anfang an setzte man die Gäste unter Druck, sodass man den Ballbesitz an sich reißen konnte. Man übte auch ordentlich Druck aus und erarbeitete sich Torchancen. Teilweise scheiterte man an dem starken Gästekeeper, teilweise aber auch an sich selbst. Man konnte sich gut vor das Tor spielen, doch fehlte da ab und zu der letzte genaue Pass. In der 22. Minute sollte das Team jedoch zum ersten Mal erfolgreich sein. Weigel konnte den Ball über die gegnerische Abwehr heben und Betac konnte den Ball im Tor versenken, nachdem er alleine aufs Tor zulief. Die verdiente Führung war somit erreicht. Doch hatte das Team der Spielgemeinschaft phasenweise sehr unsaubere Pässe gespielt, weshalb die Gäste aus Potsdam die ein oder andere Konterchance hatten. In der 27. Minute führte ein Ballverlust im Mittelfeld zu einem dieser Konter der Potsdamer. In Ballnähe hatte das Heimteam die Überzahl, es gelang jedoch nicht den Ball zu erobern. Der entscheidende Ball wurde gut durch die Abwehr gespielt und der Gästespieler hatte keine Mühe aus 15 Metern einzuschießen. Das Spiel lief jedoch wie gewohnt weiter. Wildau/Miersdorf/Zeuthen hatte weiter den Ball und versuchte Chancen zu erspielen. In der 36. Minute war es dann auch wieder soweit. Es wurde schnell nach vorne gespielt und sofort hatte man die nötigen Räume. Knoop konnte den Ball hinter die Abwehr spielen und erneut war es Betac, der den Ball zum 2:1 einschießen konnte.  

Damit war auch der Halbzeitstand geschaffen. In der zweiten Halbzeit galt es jedoch die Ungenauigkeiten im Passspiel abzustellen und vor dem Tor konsequenter auf das Tor zu spielen. 

Das Spiel konnte wieder direkt an sich gerissen werden und so dauerte es nur 60 Sekunden bis Obst nach einer guten Kombination und Vorlage durch Handrik zum 3:1 verwandeln konnte. Im folgenden Spielverlauf machte das Heimteam weiter Druck und erspielte sich auch teilweise gute Gelegenheiten, doch fehlte in den meisten Situationen das nötige Quäntchen Glück, um auch das Tor zu erzielen. Teilweise kam im letzen Moment noch ein Fuß dazwischen, der letzte entscheidende Ball war einen Meter zu lang oder der Ball versprang unglücklich. Jedoch konnte weiterhin der Ballbesitz bewahrt werden und somit die Kontrolle über das Spiel. Umso länger das Spiel dauerte, desto mehr schien die Luft raus zu sein. Was aber nichts mehr am Spielstand änderte.

Mit dem Sieg konnte man wichtige 3 Punkte einfahren. Jetzt gilt es im nächsten Spiel gegen Döbern den nächsten Sieg einzufahren, sodass die Saison gut zu Ende gebracht wird.


19. Spieltag:

SpVgg Finsterwalde - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 2:1

Der 19. Spieltag führte die Spielgemeinschaft zum Tabellendritten nach Finsterwalde. Im Hinspiel konnte man bereits ein Unentschieden holen und wollte somit heute den Punkt mindestens bestätigen.

Das Spiel begann. Die Gäste wollten das Heimteam überraschen und gingen sofort vorne drauf. Was auch erfolgreich sein sollte. So war es Lottermoser, der nach zwei Minuten erstmals aufs Tor schoss. Nach fünf Minuten konnte Finsterwalde den ersten Vorstoß in Form einer Ecke vorweisen, jedoch ohne Gefahr. Das Team blieb aber dran, setzte den Gegner unter Druck und eroberte sich so oft den Ball. Doch waren in den ersten 20 Minuten noch viele einfach Abspielfehler im Spiel, aus welchen das Heimteam durchaus gefährliche Konter entwickeln konnte. Nach guten 30 Minuten konnte Erdmann noch im letzen Moment gestört werden, sodass dieser neben das Tor schoss. Inzwischen konnten die Gäste das Spiel an sich reißen und hatte deutlich mehr Ballbesitz, ließ den Ball gut in den eigenen Reihen laufen. Ein eindeutiger Fortschritt der somit aus dem letzten Spiel mitgenommen wurde. Doch konnte man den Ballbesitz in der ersten Halbzeit nicht mehr in zählbares umsetzen.

Zur Halbzeit stand es 0:0 mit deutlich mehr Ballbesitz für Wildau/Miersdorf/Zeuthen. Man konnte sich bis gut vor den Strafraum spielen, wo dann aber der letzte Pass fehlte. Auf der anderen Seite kam Finsterwalde zu einigen Konterchancen, bei denen teilweise etwas Glück dabei war.

In der zweiten Halbzeit lief das Geschehen weiter wie bisher. Die Gäste dominierten das Spiel und versuchten sich Torchancen zu erarbeiten. In der 43. Minute war es Erdmann der mit einem Volley aus 20 Metern den ersten Schuss abgab. Das Team übte weiter Druck aus, konnte aber keine 100%-igen Chancen erspielen. So blieb es meistens bei Schüssen aus der zweiten Reihe, welche leider nicht für große Gefahr sorgen konnten. In der 61. Minute erneut ein Konter der Finsterwalder über ihre rechte Seite, sodass Dittrich alleine aufs Tor zulief und den Ball zum 1:0 einschießen konnte. Das Team gab sich jedoch nicht auf und spielte weiter guten Fußball. In der 73. Minute sollte sich das bezahlt machen. Der eingewechselte Handrick setzte Erdmann mit einem guten Heber über die Abwehr in Szene. Dieser konnte den Ball unter Bedrägnis im linken oberen Toreck versenken. 1:1! Das Team hat sich erfolgreich zurück gekämpft. Und spürte etwas Rückenwind. Doch war auch zu merken, dass so langsam die Luft ausging. Das Team versuchte noch den Siegtreffer zu schießen, doch es viel immer schwerer den Weg zurück zu finden. Und so war es die letzte Spielminute, als das Heimteam nochmals einen Konter startete und von rechts in den Strafraum gehen konnte. Dittmar parierte den Schuss gut. Es gelang der Defensive nicht den zweiten Ball zu klären und so war es Dohmel der aus dem Gewühl den 2:1 Siegtreffer erzielen konnte. 

Das Team spielte guten Fußball, hatte deutlich mehr Ballbesitz und war mit dem dritten der Tabelle mindestens auf Augenhöhe. Doch vermasselte das Team sich in der letzten Minute den Lohn für das gute Spiel. Doch gilt es jetzt den Schwung mitzunehmen und die fußballerische Leistung in den letzten drei Spielen zu bestätigen, sodass die notwendigen Punkte eingefahren werden.

 


Nachholespiel 12. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - SV Lausitz Forst 8:0

Das Nachholespiel des 12. Spieltags führte die Mannschaft aus Forst nach Wildau. Die Tabellensituation sprach eigentlich deutliche Sprache, doch das Hinspiel endete schon nicht ganz verdient. Zudem haben Spiele unter der Woche auch immer seine eigenen Regeln.

Das Spiel startete und wie erwartet machten die Gäste das Spiel. Das Heimteam besonn sich auf die stabile defensive und wollte daraus Konter fahren. Was zu Beginn auch gut geling. In der 9. Minute wurde Arnold gut in Szene gesetzt, vergab allerdings frei vor dem Tor. Der Ball kam daraufhin in den Rückraum, von wo aus Müller den Ball mit einem Sonntagsschuss zum 1:0 ins Tor schoss. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Die Spielgemeinschaft riss das Spiel immer mehr an sich und zeigte schöne Ballstafetten.  In der 15. Minute setzte Müller mit einem schönen Heber über die Abwehr Arnold in Szene, welcher dieses Mal am Torwart der Gäste vorbei ging und zum 2:0 einschob. Und gleich ein paar Minuten später fing erneut Arnold einen schlampigen Abstoß ab, woraufhin er alleine aufs Tor zuging und zum 3:0 verwandelte. Das Heimteam spielte souverän und die Gäste wurden zunehmend unzufriedener, was sich auch auf deren Leistung auswirkte. In der 28. Minute schoss Weigel einen guten Freistoß von halblinks vor das Tor. Newiger war es, der vor dem zu späten Torwart der Gäste zum 4:0 einschießen konnte. In der 35. Minute erhielten die Gäste aus Forst eine Ecke, welche allerdings verpuffte. Kurz vor der Halbzeit, 40. Minute, spielte Knoop einen guten Pass durch die Schnittstelle auf Arnold. Der nutzte auch dieses Mal die 100%-ige Chance zum 5:0.

Zur Halbzeit stand ein Ergebnis zu Buche, was in der Form keiner erwarten konnte. Dennoch war es aufgrund der Art und Weise wie das Team heute auftrat absolut verdient. In der zweiten Hälfte hieß es das Spiel in der gleichen Souveränität zu Ende zu bringen.

Die zweite Hälfte startete so wie die erste endete. Wildau/Miersdorf/Zeuthen machte das Spiel und zeigte auch schöne Ballstafetten und Kombinationen.  Die Gäste wurden in dieser Phase nur durch Freistößen aus dem Halbfeld leicht gefährlich. In der 58. Minute schnappte sich Newiger auf der rechten Seite den Ball und lief quer zum Tor. Im richtigen Moment steckte er den Ball durch die Lücke auf Arnold, welcher mit einer Selbstverständlichkeit den Ball zum 6:0 einschoss. In der 64. Minute war es erneut Newiger, der Arnold mit einem Steilpass in Szene setzte. Und auch erneut konnte Arnold den Ball zum 7:0 verwerten. Der Bann der Gäste war schon lange gebrochen. Sie warteten nur noch auf das Ende des Spiels. Und so war das 8:0 eine exakte Kopie des 7:0. 

Trotz der überragenden Einzelleistungen hat das gesamte Team hervorragend gearbeitet und alles reingehauen was nötig war. Das Selbstvertrauen war da auch den Ball laufen zu lassen, was zu gutem Ballbesitzspiel führte. Darüberhinaus hat man so gut wie nichts zugelassen. Das Spiel kann sicher als eines der besten, wenn nicht sogar das beste Spiel der Saison betrachtet werden. Das gilt es nun mitzunehmen in die verbleibenden Spiele, sodass dort die notwendigen Punkte geholt werden können. Damit dem Klassenerhalt aus eigener Kraft nichts mehr im Wege steht.


18. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - FSV 63 Luckenwalde 0:2

Am 18. Spieltag war der Aufstiegskandidat aus Luckenwalde zu Gast im Otto-Franke-Stadion. Man wollte den Favoriten ärgern und Punkte entführen.

Das Spiel begann und das Team besonn sich darauf hinten sicher zu stehen und dann über Konter Nadelstiche zu setzen. Was dem Team in der Anfangsphase auch sehr gut gelang. Die Gäste schossen lediglich aus der Distanz, welche aber für das eigene Tor keine Gefahr ausstrahlten. Man konnte auch über Konter leichte Gefahr ausstrahlen. So war es Betac der einen solchen nutzte, aber aus 20 Meter knapp vorbei schoss. In der 12. Minute hatte man eine Ecke, welche allerdings nicht gefährlich wurde für die Luckenwalder. Jedoch nutzten die Gäste den Konter und schlossen diesen mit der ersten richtigen Torchance zum 0:1 durch Heinze ab. Das Tor änderte jedoch nichts am Spiel. Die Spielgemeinschaft stand sicher und die Gäste bissen sich die Zähne aus. In der 33. Minute flog ein hoher Diagonalball in den Strafraum, welcher gut in den Rückraum abgelegt wurde. Dort kam Müller angerauscht und hämmerte den Ball in die Maschen. 0:2. Der zweite richtige Schuss aufs Tor führte direkt zum zweiten Tor der Luckenwalder. Das sollte es auch für die erste Halbzeit gewesen sein.

In der zweiten Halbzeit galt es die defensive Ordnung zu halten, aber endlich die Konter gut zu Ende zu spielen. Zu oft scheiterten die Konter an ungenauen Pässen über 5-10 Meter, welche beim Gegner landeten und damit den Konter zunichte machten.

Das Spiel ging weiter, wie in der ersten Halbzeit. Luckenwalde hatte den Ball, fand aber keine Lücke im guten Defensivverbund der Spielgemeinschaft. Und nun kam auch zu Chancen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kurz vor Obst zur Ecke geklärt werden, welche allerdings auch nichts einbrachte. Jedoch merkte das Team endlich, dass was möglich ist. In der 67. Minute steckte der starke Betac durch auf den durchgelaufenen Ribbert, der nun alleine aufs Tor zulief. Doch schoss dieser leider nur ans Außennetz. Etwa 5 Minuten später war es erneut Betac, der dieses Mal Krimski im Strafraum in Szene setzte. Aber auch dieser scheiterte frei vor dem Tor, indem er am Torwart der Luckenwalder scheiterte. Damit die zweite sehr gute Gelegenheit, welche nicht genutzt werden konnte. Im restlichen Spiel konnte man jedoch keine klaren Chancen mehr erarbeiten.

Damit blieb es beim 0:2 für die Gäste. Eine Niederlage, die man mit etwas mehr Glück verhindert hätte. Nichtsdestotrotz gilt es jetzt nicht die Köpfe hängen zu lassen und weiter zu arbeiten, um die nötigen Punkte noch zu holen!


17. Spieltag:

FSV Eintracht Königs Wusterhausen - SpG. Wildau/Miedersdorf/Zeuthen 2:3

Der 17. Spieltag sollte das Lokalderby zwischen Eintracht Königs Wusterhausen und der SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen darstellen. Nach den gesteigerten Leistungen der letzten Spiele wollte man heute den Trend mit drei Punkten im Derby belohnen.

Das Spiel begann und sofort hatte man mehr Ballbesitz und war das spielbestimmende Team. Schon nach zwei Minuten hatten die Gäste die erste Chance. Hammer hinterlief auf dem Flügel gut und brachte eine genaue Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Lottermoser völlig frei stand. Doch dieser wartete zu lange, sodass ein Verteidiger klären konnte. Das Team war weiter am Drücker und versuchte sich Chancen zu erarbeiten. In der achten Minute kam Königs Wusterhausen das erste Mal gefährlich vor das Tor. Einen Steilpass konnte Engelage direkt zum 1:0 für die Eintracht verwerten. Das Heimteam schaffte e mit der ersten richtigen Chance ein Tor zu erzielen. Danach war ein Knick im Spiel der Gäste zu erkennen. KW bekam nun deutlich mehr Zugriff auf das Spiel. Dennoch gelang es der Spielgemeinschaft weiterhin Chancen herauszuspielen, ohne jedoch eine nutzen zu können.

Und so ging es auch in die Pause. Das Heimteam führte 1:0. Man konnte mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. Es passierten einfachste technische Fehler, welche einen geordneten Spielaufbau behinderten. Man wollte in der zweiten Halbzeit nochmal alles raushauen, um nicht mit leeren Händen aus dem Derby zu gehen.

Und das Team war sofort da und stark verbessert. Der Spielaufbau war ordentlich und es passierten weniger einfache Fehler. So kam es dazu, dass sich die Gäste teilweise schön durchkombinieren konnten. Man konnte sofort Druck auf das Heimteam aufbauen, verzeichnete dabei jedoch noch keine klaren Torchancen. In der 54. Minute schoss Dinter für das Heimteam einen Freistoß von der Mittellinie. Dieser flog hoch in den Strafraum an allen Leuten vorbei und schien sichere Beute für Torwart Häusler zu sein. Doch der Ball rutschte ihm durch und so stand es 2:0 für die Eintracht aus KW. Von nun an setzte das Team aus Wildau/Miersdorf/Zeuthen alles auf eine Karte und sollte dafür belohnt werden. In der 60. Minute wurde der heute sehr starke Hammer gut in Szene gesetzt un d verwandelte vor dem Tor eiskalt zum 2:1 Anschlusstreffer. Nun war das Feuer bei den Gästen entfacht und es entwickelte sich ein Spiel in eine Richtung. Man erarbeitete sich Chancen und machte Druck. Belohnt wurde es in der 71. Minute als der gegnerische Torwart angelaufen wurde und diesem unter dem Druck der Befreiungsschlag missglückte. Der Ball landete im Fuß eines Angreifers der Gäste und letztlich war es Betac, welcher den Fehler mit einem Schuss ins lange Eck zum 2:2 Ausgleich nutzen konnte. Und direkt in der 72. Minute war es erneut Hammer, der gut in Szene gesetzt wurde und zum 2:3 Führungstreffer einschießen konnte. Damit war das Spiel gedreht und KW gezwungen nochmals aktiv zu werden. Das gelang jedoch nicht mehr gefährlich.

 

Somit endete das Spiel mit 2:3 für die SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen, was aufgrund der deutlich besseren zweiten Halbzeit durchaus verdient ist. So ist der Bann auch gebrochen und ein wichtiger Dreier konnte im Abstiegskampf eingefahren werden. Jetzt gilt es jedoch auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben und weiter alles reinzuhauen, um die weiteren notwendigen Punkte zu holen.


Nachholespiel 9. Spieltag:

SV Döbern - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 1:1

Das Nachholespiel des 9. Spieltag führte das Team der SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen nach Döbern. Es sollte ein sehr wichtiges Spiel um die Abstiegsplätze werden.

Das Spiel startete und das Team überließ Döbern den Ball um aus einer sicheren Defensive heraus über Konter erfolgreich zu werden. Das gelang auch sehr gut.Das Team stand sicher und Döbern konnte mit dem Ballbesitz nicht viel anfangen. Gelegentlich konnte das Team aus Wildau/Miersdorf/Zeuthen den Ball gewinnen und Konter setzen, wovon jedoch keiner zum Erfolg führte. In der 7. Minute brachte ein Spieler des Heimteams eine Flanke in die Mitte. Allisat köpfte beim Versuch zu klären Richtung eigenes Tor, Ribbert konnte aber zum Glück der Gäste per Fallrückzieher von der Linie klären. In der nächsten Zeit blieb das Bild unverändert. Bis zur 26. Minute. Mit einem Konter wurde Betac gut in Szene gesetzt und konnte sich gegen die Verteidiger durchsetzen. Dabei kam er in den Strafraum und wurde dort vom gegnerischen Torwart per Foul gestoppt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Obst souverän zum 0:1 Führungstreffer. Das Spiel lief danach weiter wie zuvor. Die Spielgemeinschaft hinten konzentriert und Döbern nicht zwingend genug. Leider nur bis zur 38. Minute, in der Haeberlein aus dem Gewühl heraus den 1:1 Ausgleich erzielen konnte.

Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Das Team hat ordentlich gespielt und mit etwas Pech den Ausgleich bekommen. Wenn die Leistung in der zweiten Halbzeit bestätigt werden kann, sind hier Punkte drin.

Und genauso lief es weiter. Die in der ersten Hälfte zu einfachen Fehlpässe konnten nun meist abgestellt werden. Und so gelang es dem Team phasenweise gut zu kombinieren. Man hatte mehr Spielanteile als das Heimteam und konnte so auch Chancen erarbeiten. So war es Handrik, der im Strafraum nicht genug Druck hinter den Ball bekam. Oder Knoop der mit einem Fernschuss den guten Schlussmann zu einer Parade zwang. Zum Ende hin waren die schwindenden Kräfte zu spüren. Das Spiel wurde etwas offener, ohne jedoch klare Chancen darzustellen. So ging das Spiel mit 1:1 zu Ende.

Das Team hat sich den Punkt verdient. Mit etwas mehr Glück hätten es sogar 3 Punkte sein können. Der Trend zeigt weiter nach oben, vor allem stimmten heute Kampf und Einsatz des Teams, sich in jeden Zweikampf und Ball rein werfen zu wollen. Jetzt gilt es nächsten Samstag im Derby gegen KW den Trend mit 3 Punkten zu belohnen.

 

Nach dem langen Wochenende, mit jeweils 2 Spielen der ersten und zweiten Mannschaft, gilt besonders den Spielern der Dank, welche teilweise 3 oder sogar 4 Einsätze zu verzeichnen haben. Ohne den Einsatz der Jungs wären die Spiele nicht möglich gewesen!


16. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - JFV FUN 0:1

Der 16. Spieltag brachte das Team des JFV FUN aus Guben ins Otto-Franke-Stadion. Man will nach den letzten nicht so guten Ergebnissen wieder die Wende schaffen.

Das Spiel begann und es entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel. Nach mehreren Minuten konnten die Gäste allerdings mehr Spielanteile gewinnen und hatten mehr Ballbesitz. Die Mannschaft aus Guben spielte viele hohe Diagonalbälle. In der zehnten Spielminute war es genau einer dieser Bälle, welche den völlig frei stehenden Brandt erreichte. Dieser ließ sich die Chance nicht entgehen und schoss gekonnt in die kurze Ecke ein. Der weitere Spielverlauf sollte ein Sinnbild der letzten Wochen werden. Man bekam keinen Zugriff auf den Ball. Der Gegner war immer einen Schritt schneller und damit vorher am Ball. in der restlichen Zeit der ersten Halbzeit waren es somit die Gubener, welche für Torgefahr sorgten. Jedoch ohne dabei erfolgreich zu werden.

Die erste Halbzeit war wieder nicht gut. Der Gegner war mit mehr Einsatz und Bereitschaft dabei und das war im Spiel deutlich zu sehen. Nichtsdestotrotz stand es erst 0:1 und damit war das Spiel noch nicht entschieden.

Wir wollten die zweite Halbzeit nutzen, um nochmals alles rauszuhauen. Und so war es direkt nach Anpfiff der zweiten Halbzeit. Als sich der eingewechselte Chamier-Gliszczynski stark auf der linken Seite durchsetzte und den Ball in die Mitte brachte. Dort verpasste Rühl den Ball um wenige Zentimeter. Mit ein bisschen mehr Glück landet der Ball auf Rühls´ Fuß der dann den Ausgleich erzielen könnte. Aber "wäre, wäre .. Fahrradkette" wie einst ein Experte von Sky sagte. Dennoch schien diese Aktion wie ein Wachrüttler für die Mannschaft gewesen zu sein. Man investierte mehr und merkte, dass etwas möglich ist. Das Team der Spielgemeinschaft kam deutlich besser ins Spiel. Man stand hinten recht sicher und versuchte vorne Nadelstiche zu setzen, was teilweise auch gelang, auch wenn das nötige Abschlussglück fehlte. Beispielhaft dafür ist die Szene, als ein Freistoß aus dem Halbfeld von Ribbert noch mit der Fußspitze erreicht wurde, der Ball jedoch knapp rechts vorbei trudelte. Eine sinnbildliche Szene. Im weiteren Spielverlauf gab es dann leider keine guten Chancen mehr und somit endete das Spiel mit einer 0:1 Niederlage.

Trotz der 0:1 Niederlage und der nicht so guten ersten Halbzeit, war die zweite Halbzeit ein Schritt in die richtige Richtung. Die Leistung der Mannschaft war in der zweiten Halbzeit deutlich gesteigert und ein Schritt in die richtige Richtung. Nun heißt es in den nächsten Spielen diesen aufwärtstrend beizubehalten.


15. Spieltag:

FSV Dynamo Eisenhüttenstadt - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 3:2

Der anstehende Spieltag führte das Team der Spielgemeinschaft zum Vorletzten nach Eisenhüttenstadt. Damit auch ein großes Dankeschön an die Eltern, welche das Team so zahlreich begleitet haben! Man fuhr mit dem klaren Ziel drei Punkte zu holen los, was aufgrund der tabellarischen Situation als machbar erschien. 

Das Spiel begann wie erwartet. Die Eisenhüttenstädter überließen den Gästen den Ball und versuchten zu kontern. Zudem war das Heimteam sehr bissig in den Zweikämpfen und schmiss sich beinahe überall herein. Eine Einstellung, wie man sie von einem Team in der Situation erwarten kann. Man konnte aus dem Ballbesitz in der Anfangsphase keinen wirklichen Profit schlagen. Nach 5 Minuten erhielt der heute starke Rindelhardt einen Pferdekuss und musste im Anschluss dessen kurz behandelt werden. Diese Überzahl nutzte das Heimteam aus, um einen Ballverlust der Gäste in zählbares umzumünzen. Diese spielten den Ball an den Strafraum, wo ein Dynamo Spieler den Ball rechts raus zu dem freistehenden Thurian spielen konnte, der den Ball links unten einschob. Es waren sechs Minuten um und wieder lag man zurück. Ein Déjà-vu der Vorwoche. Das Team war kurz geschockt, versuchte dann aber weiter auf das Tor zu drängen. Doch dauerte es bis zur elften Minute bis der erste richtige Torschuss zu verzeichnen ist. Rühl wurde 16 Meter vor dem Tor zentral in Szene gesetzt, doch der Schuss war zu zentral und so konnte der Keeper der Hüttenstädter den Ball parieren. Nach gut 22 Minuten zeichnete sich das gewohnte Bild ab. Man hatte genug Chancen, um bereits den Ausgleich erzielen zu können, was aktuell mit das größte Manko darstellt. Dazu gesellten sich einfachste Fehler im Passspiel, sodass Häusler einen Schuss aus 20 Meter gut parieren musste. In der 32. Minute hatte die Spielgemeinschaft einen Freistoß aus dem Halbfeld. Im Gedrängel wurde Ribbert so heftig auf den Fuß getreten, dass dieser liegen blieb. Doch der FSV Dynamo spielte den Konter weiter und erneut war es Thurian, der den Ball über Häusler hinweg ins Tor lupfte. Somit stand es 2:0 für Dynamo und die Gäste wussten gar nicht wo Ihnen der Kopf stand. Im folgenden versuchte man noch den Anschluss vor dem Pausentee zu erzielen. Und so war es die 40. Minute als Betac den Ball von links in die Mitte zu Rühl bringt, der sich gut gegen die Verteidiger durchsetzte und kurz vor dem Torwart zum 2:1 Anschluss einschießen konnte.

Damit ging man auch in die Pause. Auch wenn die beiden Treffer Eisenhüttenstadts durchaus unglücklich abliefen konnte man mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit muss das Team mehrere Schippen drauflegen, um nochmal ernsthaft zurück zukommen.

Und dementsprechend lief auch der Start der zweiten Halbzeit zufriedenstellend ab. Man setzte den Gegner gleich wieder unter Druck und Krimski konnte den Ball aus etwa 16 Meter ins Tor schießen. Es waren gerade mal zwei Minuten in der zweiten Halbzeit gespielt und somit noch mehr als genug Zeit für den möglichen Siegtreffer. Doch nach dem Ausgleichstreffer war ein Bruch im Spiel zu erkennen. Es sah aus, als wenn das Team nach dem Ausgleich wieder ein paar Gänge zurückschaltete. Dadurch kam Eisenhüttenstadt zu mehr Ballbesitz und setzte sich für zehn Minuten in der Hälfte der Spielgemeinschaft fest. Jedoch war die beste Chance ein Freistoß der knapp über das Tor strich. Man wollte unbedingt mit drei Punkten nach Hause fahren, weshalb auch dementsprechend umgestellt wurde. Jedoch gelang es dem Team nicht in der restlichen Spielzeit eine der Chancen zum Führungstreffer zu verwerten. Man hatte sich wieder in der gegnerischen Hälfte festgesetzt, doch wurde keine der Aktionen wirklich zwingend. Das Spiel plätscherte vor sich hin. Die letzten fünf Minuten setzte das Team nochmal alles auf das entscheidende Tor und schmiss alles mögliche nach vorne. Doch genau in der Phase passierte im Mittelfeld ein fataler Ballverlust, den die Eisenhüttenstädter knallhart ausnutzten. Der Angriff wurde über links vorgetragen, von dort in dem Rückraum gepasst. Der erste Versuch konnte geblockt werden. Beim Versuch von Obst den zweiten Schuss zu klären, gelang dies leider nur ins eigene Tor. Erneut eine sehr unglückliche Szene, welche stellvertretend für das Spiel steht.

Dem Team kann man nicht vorwerfen, dass es nicht wollte. Der Wille war da! Aber zu dem Willen muss auch 110% Einsatz- und Kampfbereitschaft dazukommen. Das war heute leider nicht bei jedem der Fall. Jedoch muss JEDER der elf Spieler alles reinhauen, damit wir aus der aktuellen Tiefphase wieder herauskommen! Dazu gesellt sich noch die sehr mangelhafte Chancenverwertung, welche das Desaster perfekt macht.

Jetzt gilt es aber nicht den Kopf in den Sand zu stecken! Das hilft in der aktuellen Situation nicht weiter. Somit muss das Team in den nächsten Wochen in Training und Spiel alles geben was möglich ist, damit der Erfolg wieder zurückkommt. Denn dir Qualität hat das Team auf jeden Fall, um den Klassenerhalt zu schaffen!


14. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - FC Eisenhüttenstadt 2:3

Das erste Heimspiel der Rückrunde stand auf dem Plan. Zu Gast war der FC Eisenhüttenstadt. Es war das Spiel 8. (Wildau, 13 Punkte) gegen 10. (Eisenhüttenstadt, 9 Punkte) und versprach somit eine packende Partie zu werden.

Das Spiel wurde angepfiffen, Wildau/Miersdorf/Zeuthen hatte Anstoß, und Eisenhüttenstadt bekam wegen eines fehlerhaften Anstoßes indirekten Freistoß. Diese Szene sollte sinnbildlich für den Beginn des Heimteams stehen. Denn man verschlief den Start des Spiels und so dauerte es keine zwei Minuten bis die Gäste das erste mal gefährlich vor das Tor kamen und direkt den Pfosten trafen. Die Gäste machten gut Druck und so war es die neunte Minute in der das Team aus Eisenhüttenstadt das 0:1 erzielte. Eine Flanke von der linken Seite wollte Ribbert blocken, fälschte den Ball dabei aber so unglücklich ab, dass sich dieser hinten ins Tor senkte.  

Für das Heimteam war das jedoch der Wachrüttler. Man war plötzlich im Spiel drin, kämpfte um den Ball, schmiss sich in die Zweikämpfe rein und erarbeitete sich das Glück. Und so wurde Betac,  knappe 5 Minuten nach dem Tor, steil geschickt aber schoss unter Bedrängung aus 16 Meter über das Tor. Es sollte nicht die letzte gute Chance gewesen sein. Mit der Kampf- und Einsatzbereitschaft erarbeitete man sich weiter gute Chancen. Als Betac erneut steil geschickt wurde, aber der Ball vom Keeper kurz vor ihm geklärt werden konnte oder als Krimski halb rechts vor dem Tor, vollkommen alleine, auftauchte, aber am Torwart der Eisenhüttenstädter scheiterte. Doch hatte man auch etwas Glück, als eine Flanke der Gäste auf die Latte fiel. Die letzte Aktion der ersten Hälfte gehörte jedoch der Spielgemeinschaft. Ribbert nahm sich ein Herz und marschierte mit Ball los, setzte 25 Meter vor dem Tor Knoop stark in Szene, welcher den Ball zum 1:1 Ausgleich einschoss. Umgehend danach pfiff der Schiedsrichter zur Pause.

Man konnte nur mit den etwa 20 Minuten nach dem 1:0 zufrieden sein. Die restliche Spielzeit war man nicht zwingend und druckvoll genug um die mit Herz und Leidenschaft spielenden Gäste in Bedrängnis zu bringen. Und genau dieser Umstand sollte auch in der zweiten Spielhälfte den Unterschied ausmachen.

Die zweite Spielhälfte startete ähnlich wie die erste, mit einer guten Chance für die Gäste. Nach einer Ecke kam ein Spieler des FCE 7 Meter vor dem Tor frei zum Kopfball, köpfte aber zum Glück des Heimteams den Ball knapp über das Gehäuse. Jedoch fiel bereits in der 46. Minute das 1:2 für die Gäste. Ein Spieler von Eisenhüttenstadt startete an der rechten Auslinie ein Dribbling und zog wie an Fahnenstangen vorbei in den Strafraum, wo er den Ball quer spielte. Am zweiten Pfosten lauerte der Stürmer der Gäste und schoss zum 1:2 ein. Im Anschluss daran hatte das Heimteam mit zwei sehr guten Gelegenheiten die Möglichkeit das Spiel auszugleichen. Erst war es Knoop der den Ball 10 Meter vor dem Tor links vorbei schoss. Gute 5 Minuten später wurde Krimski gut in Szene gesetzt und lief auf den Torwart zu, schoss diesen aber nur an, sodass auch diese Chance nicht genutzt wurde. Erst nach diesen Chancen kam der FC Eisenhüttenstadt wieder zu Chancen. Es war die 63. Minute als Sie einen Angriff über die linke Seite vortrugen und den Ball aus spitzem Winkel an den kurzen Pfosten beförderten. Im Anschluss an diesen Pfostentreffer nutzten die Gäste die Gelegenheit, um zum 1:3 einzuschießen. 

Es war bereits ein zweiter Stürmer auf dem Platz und somit musste man jetzt alles nach vorne werfen. Man versuchte den Gegner unter Druck zu setzen um nochmals zu Torchancen zu kommen. Rühl nutzte einen Fehler des gegnerischen Keepers aus, und holte damit einen Elfmeter raus, den Obst sicher zum 2:3 Anschluss verwandelte. Man versuchte alles, um noch den Ausgleich zu erzielen, doch ergab sich in den gut zehn verbleibenden Minuten keine klare Torchance mehr. Das Spiel ging damit mit 2:3 für die Gäste aus Eisenhüttenstadt zu Ende.

Nach der heutigen Niederlage ist man mehr denn je in dieser Saison in den Abstiegskampf gerutscht. Heute hat die Mannschaft gewonnen, welche das nötige Glück vor dem Tor hatte. Aber waren es auch die Gäste, welche mit dem nötigen Einsatz und der nötigen Lauf- und Zweikampfbereitschaft alles dafür gaben die drei Punkte wieder mit nach Hause zu nehmen. Den Willen kann man dem Team der Spielgemeinschaft Wildau/Miersdorf/Zeuthen nicht absprechen, aber heute hat das letzte nötige Quäntchen gefehlt alles für sich, seinen Nebenmann und das Team zu opfern und reinzuhauen. Das machte heute in den entscheidenden Spielsituationen den Unterschied. Jedoch muss jetzt der Blick nach vorne gerichtet werden, denn nächste Woche Sonntag (22.04.2018) steht das nächste Spiel beim FSV Dynamo Eisenhüttenstadt an. Dort MUSS das Team gewinnen, um wieder ein positives Signal zu senden.


13. Spieltag:

RSV Eintracht 1949 II - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 0:0

Der Start der Rückrunde sollte der 13. Spieltag gegen das spielstarke Team aus Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf bilden. Nach den wetterbedingten Ausfällen der letzten Wochen war man froh nun endlich wieder zu starten und nahm sich vor gleich zu Punkten. Doch nachdem man bereits zwei mal gegen die Eintracht verlor, war man sich bewusst, dass es ein schweres Spiel sein würde.

Man spielte auf dem kleinen Kunstrasen in der Heinrich-Zille-Straße. Somit waren optimale Bedingungen gegeben. Aufgrund vieler Krankheiten und einiger Verletzungen ging man nicht optimal, aber dennoch mit einer starken Mannschaft in die Partie. Das Heimteam übernahm wie erwartet das Spielgeschehen und versuchte mit hohen Diagonalbällen die Defensive der Spielgemeinschaft auszuspielen. Jedoch war es genau diese, welche heute sehr stark aufspielte. So dauerte es gute 15 Minuten bis die Jungs der Eintracht den ersten Torschuss verzeichnen konnten. Das Team aus Wildau/Miersdorf/Zeuthen kam in der ersten Zeit nicht über Ansätze im Offensivspiel hinaus und konnte somit keine nennenswerte Offensivszene verzeichnen. Dennoch versuchte man nach Ballgewinn schnell nach vorne zu spielen, was teilweise aufgrund ungenauer Pässe nicht gut gelang. So plätscherte das Spiel vor sich hin. Das Heimteam in blau versuchte die Lücke zu finden und die Gäste in rot standen defensiv sehr gut. Im Laufe der ersten Halbzeit gelang es den Gästen dann auch mal in die Nähe des gegnerischen Tores zu kommen, ohne dabei jedoch den gegnerischen Keeper in große Bedrägnis zu bringen.

So endete die erste Halbzeit mit einem 0:0 Unentschieden, was soweit aufgrund der wenig zwingenden Chancen auch verdient war.

In der zweiten Halbzeit wollte man etwas mehr vom Spiel haben und versuchte den Gegner früher unter Druck zu setzen. Das Team kam gut in die zweite Halbzeit. Es wurden wichtige Zweikämpfe gewonnen und spürbar der Druck auf den Gegner erhöht. Zudem gelang es ein paar spielerische Ballstafetten an den Tag zu legen, mit denen man zumindest in die Nähe des gegnerischen Tores kam. Allerdings verschwand der Schwung der Anfangsminuten nach etwa 10 bis 15 Minuten in der zweiten Halbzeit wieder und das gewohnte Bild der ersten Halbzeit stellte sich ein. Die Eintracht dominiert das Spiel und die Gäste verteidigten wacker. Doch die Beine wurden immer schwerer umso länger das Spiel dauerte und somit gab es erhäuft brenzlige Situationen, welche aber allesamt von der heute starken Defensivarbeit entschärft werden konnten. Es gab in der Schlussphase sogar 2-3 Situationen, in denen man aussichtsreiche Konter spielte. Zwei wurden wegen Abseits zurück gepfiffen und in der letzteren fehlte das letzte Quäntchen Glück im Laufduell mit dem Gegner. So blieb es trotz einer wackligen Endphase aufgrund der guten defensiven Leistung und dem nötigen Glück des Tüchtigen beim 0:0 Unentschieden. 

Auch wenn nach den letzten 10 Minuten das 1:0 für das Heimteam verdient gewesen wäre, erarbeitete sich die Spielgemeinschaft das nötige Glück, um heute den Punkt mit nach Hause zu nehmen, der über die gesamte Spielzeit gesehen nicht ganz unverdient war. Jetzt heißt es die gute Defensivleistung zu konservieren und das Spiel nach vorne zu verbessern, sodass in den nächsten Spielen die nötigen Tore erzielt werden können!


11. Spieltag:

FV Turbine Potsdam 55 - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 2:4

Der 11. Spieltag führte das Team von Trainer Stahn zum Team von FV Turbine Potsdam 55, welche bis dato einen Punkt gesammelt hatten. Somit ging man als Favorit in die Partie. Jedoch hatte es in der Nacht zum Spieltag geschneit und der Platz war von etwa 5 cm Schnee bedeckt. Damit war auch klar, dass das Spiel eine Lotterie wird. Denn Fußball spielen wird auf dem Untergrund sehr schwierig werden.

Das Spiel begann wie erwartet. Lange Bälle bestimmten das Geschehen. Kurzpassspiel war so gut wie unmöglich. Und so war es auch einer der langen Bälle, welcher nach fünf Minuten zum ersten Abschluss führte. Weigel konnte diesen jedoch nicht in ein Tor ummünzen. In den nächsten Minuten hatte man deutlich mehr Ballbesitz, wobei sich das Heimteam auf Konter beschränkte. Nach etwa 15 Minuten die nächste gute Chance für die Gäste. Buchecker konnte sich über links gut durchsetzen und eine Flanke bringen, welche genau bei Weigel landete, der den Ball gut aufs Tor bringen konnte. Walden konnte den Schuss jedoch gut parieren. Und erneut sollte es Weigel sein, welcher die nächste gute Chance hatte. Dieser setzte bei einem eigentlich schon abgefangenen Steilpass gut nach und kam 20 Meter vor dem Tor recht frei zum Schuss, konnte den Ball aber leider nur knapp neben das Tor setzen.

Das sollte es für die erste Halbzeit auch schon gewesen sein. Das Spiel musste den schlechten Bedingungen Tribut zollen. Man hatte dennoch die besseren Chancen und ließ keine großen Chancen des Teams aus Potsdam zu. Wichtig war es geradlinig zu spielen, um das beste aus den Bedingungen zu machen. Die Hoffnung lag auch ein wenig darin, dass der Schnee bereits etwas weggelaufen wurde und der Platz etwas besser zu spielen ist.

Wie in der ersten Halbzeit übernahm das Team aus Wildau/Miersdorf/Zeuthen das Geschehen. So war es kein Wunder, dass die ersten Chancen auch den Gästen gehören sollte. Krimski war es, der zu Beginn der zweiten Hälfte 2 gute Chancen hatte, welche er aber nicht nutzen konnte. In der 53. Minute gab es eine Ecke für die Gäste. Ribbert sicherte sich den zweiten Ball, zog in den Strafraum und wurde gefoult. Elfmeter! Der Kapitän ließ sich die Situation nicht nehmen und verwandelte diesen zum 0:1. Der Bann schien gebrochen und das Team machte weiter Druck. In der 57. Minute konnten die Gäste durch einen Konter für Entlastung sorgen, welcher durch ein Foul unterbrochen werden konnte. Der anschließende Freistoß flog hoch in die Mitte und konnte eigentlich ziemlich ungefährlich aufs Tor geköpft werden. Torhüter Dittmar hatte allerdings Schwierigkeiten, bei den eisigen Bedingungen, den Ball festzuhalten und die Potsdamer waren schneller beim Nachsetzen und so konnte Gehrmann zum 1:1 Ausgleich einschießen. Das Team steckte allerdings nicht auf und so war es der eingewechselte Betac, welcher nach einem sehr guten Pass von Rindelhardt, zum 1:2 erhöhen konnte. Und nur drei Minuten später konnte Buchecker nach innen ziehen und erzielte das 1:3. Damit schien das Spiel entschieden. In der 74. Minute war es erneut Ribbert, welcher nach einer Ecke den Abpraller nutzen konnte, um zum 1:4 einzuschießen. Etwa 4 Minuten später konnte Turbine nochmals den Anschluss erzielen. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau konnte Potsdam die Unordnung nutzen und mit einem guten Steilpass zum 2:4 durch Wiesner einschießen. Was damit auch der Schlusspunkt der Partie gewesen sein sollte.

Letztendlich konnte das Team die Pflichtaufgabe erfolgreich bewältigen. Bei den Platzbedingungen zählten nur die drei Punkte, die spielerische Leistung kann man heute nur zur Nebensache erklären. Nun ist erstmal die verdiente Winterpause. Die will man nutzen um neue Kraft zu tanken, sodass man in der Rückrunde die Punkteausbeute nochmals deutlich erhöhen kann.

 

 


10. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - SG Groß Gaglow 0:2

Nachdem das Spiel des 9. Spieltags in Döbern ausfiel, erwartete man das Team aus Groß Gaglow im eigenen Stadion. Man nahm sich vor nach der Niederlage gegen Luckenwalde, mit Punkten wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Es gab wieder fehlende Spieler, weshalb man erneut umstellen musste. 

Das Spiel begann und sofort übernahmen die Gäste das Geschehen. Die Groß Gaglower hatten den Ball und versuchten durch eine gute Ballzirkulation die Lücken in der Defensive des Heimteams zu finden. Das gelang teilweise sehr gut, sodass man schon recht früh in Bedrängnis kam. Nach fünf Minuten konnte man einen Groß Gaglower nur mit einem Foul stoppen, 20 Meter zentral vor dem Tor. Die aussichtsreiche Position konnte jedoch, zum Glück für die Spielgemeinschaft, nicht genutzt werden. In der 14. Minute konnte das Teams aus Wildau/Miersdorf/Zeuthen den ersten Torschuss verzeichnen. Nach einem Gegenstoß war es der aufgerückte Ribbert, welcher jedoch aus etwa 20 Meter verzog, so dass der Ball links vorbei ging. Jedoch sollte dies der einzige nennenswerte Vorstoß des Heimteams in der ersten Hälfte bleiben. Von nun an dominierte Groß Gaglow das Spiel und kam zu mehreren 100%-igen, welche sie aber nicht genutzt haben. Entweder scheiterten sie am Torwart Dittmar, welcher alleine in der ersten Halbzeit drei mal gut hielt, oder an der Latte, wie in der 39. Minute mit einem Schuss aus gut 35 Meter. So kann man von Glück reden, hier mit einem 0:0 in die Pause gegangen zu sein.

Mit der ersten Halbzeit konnte man gar nicht zufrieden sein. Man hatte keinen Zugriff auf Ball und Gegner, aber mangelte es auch an der nötigen Einstellung. Das wollte man in der zweiten Halbzeit besser machen und damit endlich ins Spiel kommen.

Und dies gelang soweit auch. Man war präsenter auf dem Feld und wollte dem Gegner was entgegen setzen. In der 43. Minute folgte eine Eckenfolge der Gäste. Es war nun schon die 3. Ecke in Folge, diese kam von der rechten Seite rein. Den ersten Ball konnte man erstmal aus dem Strafraum weg, Richtung linke 16er-Ecke weglenken. Dort kam jedoch Klammer angerauscht und nahm den Ball direkt aus vollem Lauf. Der Ball landete links oben am Innenpfosten und sprang von dort ins Netz. Ein Tor der Marke Traumtor. Somit stand es 0:1 für die Jungs aus Groß Gaglow. Man hatte noch genug Zeit um das Ruder wieder rumzureißen, jedoch sorgte das Tor für einen Knick in der Mannschaft. Man bekam in der Folgezeit erneut keinen richtigen Zugriff und hatte damit wenig Anteile am Spiel. In den Folgeminuten hatte das Gästeteam allerdings auch keine große Chancen und das Spiel war geprägt von leichten Ballverlusten und Fehlpässen. So sollte es auch ein Fehlpass sein, welcher nach 70 Minuten das zweite Tor des Tages einleitet. Ein versuchter Steilpass von Groß Gaglow wurde abgelaufen und zu Torwart Dittmar zurück gespielt. Der bis dato sehr gut agierende Keeper wollte den Ball direkt weiterspielen, spielte dabei aber direkt dem gegnerischen Stürmer in den Fuß. So hatte Koal keine Mühe sein 7. Saisontor zu erzielen. Das 0:2 war gefallen und der letzte Bann gebrochen. Man versuchte nochmals alles nach vorne zu werfen, kam jedoch zu keinen großen Chancen mehr.

Alles in allem war der Sieg des Teams aus Groß Gaglow verdient. Sie wollten den Sieg mehr als das Heimteam. Ein erneuter Beweis dafür, dass in JEDEM Spiel 100% gegeben werden muss, da es sonst sehr schwer wird den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle zu halten. Nichtsdestotrotz bringt alles jammern nichts. Jetzt gilt es sich den Mund abzuputzen und beim nächsten Spiel am 9.12.17 in Potsdam, beim derzeitigen Tabellenschlusslicht, die nächsten drei Punkte einzufahren.


8. Spieltag:

FSV 63 Luckenwalde - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 3:1

Der aktuelle Spieltag führte das Team der SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen nach Luckenwalde, zur B-Jugend des Regionalligisten. 

Die Vorzeichen standen ähnlich der, der letzten Woche. Luckenwalde belegt den zweiten Tabellenplatz und war somit klarer Favorit auf den Sieg.

Und so begann auch das Spiel wie erwartet. Luckenwalde dominierte sofort nach Anpfiff das Geschehen. Und kam auch sehr früh schon zu gefährlichen Vorstößen, welche allerdings nicht in Tore umgemünzt werden konnten. Jedoch sollte uns das erste Tor des Tages gelingen. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld, war es Knoop, welcher den Ball lang in die Spitze spielte. Rühl startete gut und konnte den Ball aus 16 Metern, in der 5. Minute, gut einschießen. Jedoch war dieser Treffer sehr glücklich, da ein Luckenwalder den langen Ball direkt klären wollte, der Ball ihm dabei allerdings über den Spann rutschte und er somit den Ball in den Lauf von Rühl verlängerte. Luckenwalde schien jedoch unbeeindruckt von dem Tor und spielte weiter als wäre nichts geschehen. Und so dauerte es nur bis zur zehnten Minute ehe das Heimteam den Ausgleich erzielen konnte. Ein Freistoß der Luckenwalder flog gut in den Strafraum, aber beim Versuch zu klären verursachte man nur einen Querschläger, welcher etwa 25 Meter vor dem Tor wieder runterkam und mit einem Volley der Marke Traumtor, direkt in den Knick des Gehäuses , durch Ullmann verwertet werden konnte. Lediglich eine Minute später überlief der stark aufspielende Heinze unsere komplette rechte Seite, legte vor dem Tor quer und Aurich hatte keine Mühe den Ball zum 2:1 für Luckenwalde zu verwerten. Das Gästeteam war wie in Schockstarre. Man bekam kein Zugriff auf den Ball, war immer den berühmten Schritt zu spät, um den Ball und Gegner entscheidend zu stören. So gelang es Luckenwalde weitere gute Chancen zu erspielen, welche 

teilweise vor dem leeren Tor, zum Glück für Wildau/Miersdorf/Zeuthen, vergeben wurden. 

Die erste Halbzeit gehörte klar dem Heimteam. Die Spg. hat den Start verschlafen, auch wenn man das frühe 1:0 erzielen konnte. Es hat der Wille und die Einsatzbereitschaft gefehlt, welche das Team im letzten Spiel in der zweiten Halbzeit ausgezeichnet hat. Man versuchte nun daran anzuknüpfen und die zweite Halbzeit in Luckenwalde besser zu gestalten.

Und es sah deutlich besser aus als die erste Halbzeit. Man war nun deutlich besser im Spiel, ließ nicht mehr so viele Chancen zu. Selber hatte man auch mehr Spielanteile als in der ersten Halbzeit. Jedoch gelang es beiden Teams nicht klare Chancen zu erspielen, so dass der zweite Abschnitt deutlich weniger Highlights für die Zuschauer bereit hielt. Wie zuletzt auch, versuchte man in der letzten Viertelstunde noch mindestens einen Punkt zu erobern, indem nochmals alles nach vorne wirft. Allerdings viel genau in den Anfang dieser Phase eine unglückliche Aktion von Rühl, in der er einen Luckenwalder ohne Absicht im Strafraum zu Fall brachte. Folgerichtig entschied der gute Schiedsrichter auf Strafstoß. Der starke Heinze ließ sich die Chance nicht entgehen und stellte auf 3:1 für Luckenwalde. Das war die Vorentscheidung. Das Team steckte jedoch nicht auf und versuchte weiter alles zu geben und konnte Luckenwalde nochmals richtig in Bedrängnis bringen. Die letzten Minuten gehörten klar dem Team aus Wildau/Miersdorf/Zeuthen.

Das Team hat nach einer weniger guten ersten Halbzeit eine deutlich verbesserte zweite Halbzeit gezeigt. Leider hat es heute jedoch nicht zum Ausgleich, wie letzte Woche gegen Finsterwalde, gereicht. Trotzdem kann das Team darauf aufbauen und muss versuchen die Leistung der zweiten Halbzeit in den nächsten Spielen über das komplette Spiel zu zeigen. Man hat gesehen, dass das Team auch mit den stärksten Teams der Liga mithalten kann, aber dafür müssen Wille und Einsatzbereitschaft stimmen. Und auch wenn jetzt die starke Serie von 5 Spielen ohne Niederlage unterbrochen wurde, jedes Ende einer Serie ist der Beginn einer neuen Serie! Dazu hat man am nächsten Spieltag in Döbern die Chance die nächsten 3 Punkte zu holen.


7. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - SpVgg Finsterwalde 2:2

Zum 7. Spieltag der Landesklasse Süd begrüßte man die Gäste der SpVgg Finsterwalde im Otto-Franke-Stadion, welche den 3. Platz der Tabelle belegen. Somit hatte man einen starken Gegner zu Gast, was sich auch in der Tordifferenz wiederspiegelte. Mit 29:8 Tore gehört dieses Team auf jeden Fall zu den Topteams der Liga. Nach nun 4 Spielen ohne Niederlage wollte man diese Serie heute weiter ausbauen.

Wie erwartet übernahmen die Gäste von Anfang an die Kontrolle und wollten dem Spiel Ihren Stempel aufdrücken. Nach einer Unkonzentriertheit kamen diese auch schon nach 3 Minuten zum ersten Vorstoß, welcher allerdings keinen Erfolg einbrachte. In der Folgezeit stand das Heimteam jedoch deutlich stabiler und konnte die Finsterwalder vom eigenen Tor weghalten. Nach 10 Minuten gelang es dem Team aus Wildau/Miersdorf/Zeuthen den ersten Vorstoß zu verzeichnen. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld von Krimski flog gut auf den Kopf von Ribbert, welcher aus 7 Meter über das Tor köpfte. In der 18. Minute kam der nächste gefährliche Vorstoß der Gäste. Nach einem Ballverlust in der gegnerischen Hälfte konterten die Gäste schnell und spielten einen sehr guten Ball in die Tiefe, sodass die Verteidigung nicht an den Ball kam. Neumann war es der den guten Ball erfolgreich verwerten konnte, somit stand es nach bereits 18 Minuten 1:0 für die Gäste. Damit war das Heimteam erstmal geschockt und die Finsterwalder kamen besser ins Spiel. So trafen diese in der 25. Minute nach einem Freistoß die Latte. Etwa 5 Minuten später ein erneuter Ballverlust im Mittelfeld, welcher zu einem Konter führte und erneut taucht ein Finsterwalder alleine vor dem Tor auf, 2:0 für Finsterwalde durch Dittrich. In der 36. Minute kamen die Gäste zu einer Doppelchance, die Dittmar aber mit 2 sehr guten Paraden entschärfen konnte.

So ging es mit einem Rückstand von 2:0 in die Pause. Die erste Halbzeit war komplett zum Vergessen und man nahm sich vor konzentriert die zweite Halbzeit anzugehen. 

Die zweite Halbzeit startete wie die erste. Jedoch stand das Team der Spielgemeinschaft diese Halbzeit in der Defensive sehr stabil. Finsterwalde hatte wieder mehr Spielanteile, ohne jedoch zwingend zu werden. In der 49. Minute konnten Sie jedoch eine kreieren. Ein Schuss aus 7 Meter konnte Dittmar erneut parieren. In der folgenden Zeit gelang es Wildau/Miersdorf/Zeuthen mehr Spielanteile zu sichern. Jedoch konnte man aufgrund fehlender Genauigkeit im letzten Drittel keine guten Chancen erspielen. Man war plötzlich deutlich besser im Spiel, ohne jedoch gefährlich zu werden. Deshalb griff man die letzten 10 Minuten deutlich weiter vorne an und die Gäste bekamen Schwierigkeiten im Spielaufbau. In der 76. Minute konnte man den Ball in der gegnerischen Hälfte erobern und nutze die Situation, um über Krimski den Anschlusstreffer zu erzielen. Es stand nur noch 1:2 und das Heimteam spürte die Verunsicherung der Gäste, die Spielgemeinschaft schien jedoch wie beflügelt durch den Anschlusstreffer.  Man machte weiter Druck und konnte sich viele Bälle erobern. In der 79. erhielt man einen Freistoß von der rechten Seite. Weigel schoss den Ball hoch in den Strafraum, die Gäste konnten nicht klären. Obst war es, der die Situation nutzte und aus dem Getümmel den Ausgleich erzielte. 2:2. Wenige Minuten im Anschluss an das Tor war das Spiel vorbei.

Das Team hat sich den Punkt mit einer deutlich besseren zweiten Halbzeit verdient. Man konnte beweisen, dass man auch mit einem Topteam der Liga mithalten kann. Jedoch muss dafür Einsatz und Wille stimmen, um auch in den nächsten Spielen den Trend zu bestätigen. Man ist jetzt seit 5 Spielen ungeschlagen. Nächste Woche geht es zum aktuellen Tabellenzweiten nach Luckenwalde, dort gilt es die Leistung zu bestätigen und erneut volle Einsatzbereitschaft zu zeigen, um auch in Luckenwalde die Serie weiter auszubauen und dem nächsten Team der oberen Hälfte Paroli zu bieten.


6. Spieltag:

JFV FUN - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 2:3

Der 6. Spieltag führte die Spielgemeinschaft zum JFV FUN nach Guben. Da dieser Spieltag auf das letzte Wochenende der Herbstferien terminiert wurde, fehlten einige Spieler urlaubsbedingt. Zudem kamen noch ein paar kurzfristige krankheitsbedingte Ausfälle, so dass man die lange Fahrt ohne Auswechsler antreten musste. So bekamen auch einige Spieler, die bisher wenig bis gar keine Einsatzzeit in der Landesklassemannschaft hatten, ihre Chance sich zu beweisen.

Zum Anfang des Spiels sah man eine recht ausgeglichene Partie. Der Ballbesitzanteil hielt sich in etwa in Waage, ohne das auf einer Seite klare Torchancen kreiert werden konnten. So dauerte es bis zur 9. Minute ehe es den ersten Torschuss gab, jedoch schoss der Spieler des JFV rechts vorbei. In den folgenden Minuten gewann das Team aus Guben immer mehr Spielanteile und konnte sich nach 13 Minuten die erste Ecke erarbeiten, welche aber nichts konkretes einbrachte. Die Anschlussaktion sorgte aber für Gefahr. Nach einem Schuss eines JFV-Akteurs zeigte Häusler leichte Unsicherheiten und ließ den Ball abprallen, was direkt zum Nachschuss genutzt wurde, den Ribbert aber zum Glück der Gäste von der Linie kratzen konnte. Infolgedessen erhielt man wieder mehr Ballbesitz und zeigte teilweise schöne Spielzüge, bei denen aber immer die Genauigkeit im letzten Pass fehlte. In der 31. Minute war es dann soweit. Nach einem Einwurf von der rechten Seite zog Rühl, in Robben-Manier, nach innen und zog aus halbrechter Position ab. Der Ball landete im langen Eck und es stand 1:0 für das Team aus Wildau/Miersdorf/Zeuthen. Das Tor war für das Heimteam ein Schock und deshalb gelang es den Gästen nun mehr Spielanteile zu erhalten. Was sich in der 37. Minute erneut bezahlt machen sollte. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld chippte Knoop den Ball mit viel Gefühl den Ball hinter die Abwehr auf Rühl. Diesem gelang es den Pass, der Kategorie überragend, zu verwerten, indem er den Ball aus 15 Meter mit einem feinen Lupfer verwertete. Es gelang der Spielgemeinschaft, binnen kurzer Zeit, das Ergebnis auf 2:0 hochzuschrauben. Allerdings sollte es das in der ersten Halbzeit nicht gewesen sein. Quasi mit dem Pausenpfiff gelang es den Jungs aus Guben noch den Anschlusstreffer zu erzielen. Nach einem Konter nutzten sie die Unordnung aus und Neumann schoss aus7 Metern von halbrechts ein.

So ging es mit 1:2 in die Halbzeitpause. Das Team hat bis dahin die Vorgaben sehr gut umgesetzt. Einziger Makel war nur das späte Tor des Jugendfördervereins. Aufgrund der guten ersten Halbzeit rührte man die taktische Einstellung nicht an und wollte genauso weiter spielen wie bisher.

Wie erwartet machte das Heimteam zu Beginn der zweiten Halbzeit ordentlich Druck, welchem die Jungs aber standhalten konnten. In der 46. Minute gab es die nächste brenzlige Szene. Der JFV spielte einen Ball in den Strafraum, theoretisch bestand keine Gefahr, da Häusler gut rauskam und Rosenthal den Gegner abschirmte. Jedoch schien es ein Missverständnis zu geben, Häusler ging runter um den Ball aufzunehmen. Der Ball rollte jedoch an diesem vorbei und Rosenthal wollte mit einer Grätsche klären, bei der ihm der Gegner an den Arm Schoss. Folgerichtig gab es Elfmeter, den der starke Astramowicz souverän verwandelte. Das Tor war ein herber Dämpfer, was sich in den folgenden Minuten mit deutlicher Überlegenheit des JFV FUN ausdrückte.  Es dauerte bis zur 63. Minute ehe man wieder eine Offensivaktion aufweisen konnte. Dem heute starken Rühl gelang es, sich im gegnerischen Strafraum freizudribbeln und schloss aus 12 Meter stark ab. Doch konnte Lenz den Ball mit einer starken Parade zur Ecke lenken. Im Anschluss an die daraus resultierende Ecke, welche erst geklärt werden konnte, setzte Obst zu einem Dribbling an und zog in den Strafraum. Dort wurde er mit einem Foul gestoppt, woraufhin es folgerichtig Elfmeter gab. Den Obst selbst zum 2:3 verwandelte. Der Wille der Gubener Jungs wurde dadurch nur noch stärker und das Team drängte extrem auf das Tor von Wildau/Miersdorf/Zeuthen. In der 74. Minute zog ein JFV-Akteur mit viel Dynamik in den Strafraum, woraufhin ihn Ribbert nur mit einem Foul stoppen konnte. Und auch hier gab es zurecht den Elfmeter. Auch dieses Mal trat Astramowicz an, schoss diesen aber links am Tor vorbei. Glück für die Spielgemeinschaft. Der Druck des Heimteams ließ bis zum Ende des Spiels nicht nach. Doch es gelang den Jungs kein Gegentor mehr zu bekommen und das Ergebnis damit zu halten.

Man holte die 3 Punkte mit sehr viel Kampf, Leidenschaft und ein sehr guten Einstellung, zeigte dazu phasenweise schönen Fussball. Ein schönes Beispiel dafür, wie gut das Team funktioniert. Trotz vieler Änderungen im Vergleich zur Vorwoche gelang es eine geschlossene Leistung zu zeigen, mit der man sich die 3 Punkte sicherte. Und baute damit eine kleine Serie aus, denn seit nun vier Ligaspielen ist man ungeschlagen. Den aktuellen Trend gilt es nun im Heimspiel gegen die SpVgg Finsterwalde zu bestätigen. 


5. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 1:1

Nach dem letztwöchigen Unentschieden in Eisenhüttenstadt stand das Derby gegen die Mannschaft aus Königs Wusterhausen an. Vor knapp 35 Zuschauern wurde das Spiel pünktlich angepfiffen.

Doch zu Beginn konnten beide Mannschaften nichts mit dem Ball anfangen. Auf beiden Seiten gab es zu viele Fehlpässe und Unkonzentriertheiten im Spielaufbau, was auch dazu führte, dass es zu Beginn wenig bis gar keine Chancen gab. Nach 5 Minuten war es jedoch Schmidt, welcher die letzten Jahre für die Gäste auflief, der zehn Meter frei vor dem Tor zum Schuss kam, allerdings knapp rechts vorbei schoss. Etwa vier Minuten später war es erneut Schmidt, der nach einer guten Ecke von Knoop den Ball leider nur zentral auf den Torwart köpfen konnte. In den folgenden Minuten hatte man den meisten Ballbesitz, den man aber durch zu viele individuelle Fehler immer wieder verlor, wodurch die Gäste zu guten Kontergelegenheiten kamen. Eine dieser Gelegenheiten führte in der 20. Minute zu einer Ecke für das Team aus dem Nachbarort. Diese Situation nutzten die KW´er aus, um mit ihrer ersten richtigen Chance das 0:1 zu erzielen. Rosentritt nutzte die Unübersichtlichkeit im Strafraum aus, nachdem es der Spielgemeinschaft nicht gelang den Ball zu klären und schoss das Tor. Jedoch änderte das Tor nichts am Spiel. Das Heimteam hatte weiterhin mehr vom Spiel und KW lauerte auf Konter. In den nachfolgenden Minuten hatte man weiterhin verheißungsvolle Vorstöße, welche man aber nicht mit letzter Konsequenz zum Tor spielte und somit nie eine klare Chance daraus resultierte. Erst in der 40. Minute kam man wieder zu einer guten Chance. Schmidt wurde wie zu Beginn des Spiels gut freigespielt, aber verschoss aus ähnlicher Position. So ging es mit dem 0:1 für die Eintracht in die Pause.

Man konnte mit der gezeigten Leistung nicht zufrieden sein. Es hatte den Eindruck als wären sich die Jungs zu sicher gewesen und das heutige Spiel ein Selbstläufer wird. Allerdings wird in dieser Liga kein Spiel ein Selbstläufer, egal wie der Gegner heißt. Diese Einstellung versuchte man in der zweiten Halbzeit abzulegen und das Spiel noch zu gewinnen.

In der zweiten Halbzeit setzte das Team das Vorhaben um. Man lies den Ball deutlich besser laufen als in der ersten Halbzeit und spielte deutlich besseren Fußball. Jedoch stellten sich die Gäste hinten rein und daher fiel es Wildau/Miersdorf/Zeuthen sehr schwer eine Lücke zu finden. Daher erspielte man sich keine nennenswerten Chancen. Jedoch ließ man den Gästen auch keine guten Konterchancen mehr zu. Man versuchte neue Impulse zu setzen und wechselte in der 54. Minute Wolfgram für Schmidt ein. In der 62. Minute kam dann auch noch Neubert für Allisat. Jedoch konnte man weiterhin keine richtigen Torchancen kreieren. In der 66. Minute bekam Buchecker für ein Foul die gelbe Karte. Dann folgte die Schockszene des Spiels ... nach einem Zweikampf auf Höhe der Mittellinie blieb Ribbert liegen. Der verletzte Ribbert musste vom Krankenwagen abgeholt werden, befindet sich nun aber zum Glück auf dem Weg der Besserung. An dieser Stelle wünschen wir ihm alle nochmals eine gute Genesung und eine schnelle Rückkehr auf den Platz! So musste man nun die letzten Minuten in Unterzahl absolvieren, warf aber trotzdem alles nach vorne, um zumindest noch einen Punkt mitzunehmen. Es war schon die 86. Minute in der die Spielgemeinschaft nochmals eine Ecke bekam. Der Ball flog in die Mitte, konnte nicht geklärt werden und Krimski gelang es nach einer erneuten Eingabe den Ball im Tor unterzubringen! Somit stand es 1:1 und das Spiel war zu Ende.

Im Endeffekt kann man mit dem Punkt zufrieden sein. Nach einer nicht so guten ersten Halbzeit, konnte man sich in der zweiten Halbzeit steigern und belohnte sich mit dem späten Ausgleich.

Nun sind erstmal Ferien. Das nächste Spiel findet am 4.11.17 bei JFV FUN statt.


4. Spieltag:

FC Eisenhüttenstadt - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 2:2

Der 4. Spieltag führte nach Eisenhüttenstadt. Doch musste man die Reise mit einigen krankheitsbedingten Ausfällen antreten. Zudem kam hinzu, dass Keeper Häusler bei Erwärmung Oberschenkelprobleme merkte und daraufhin nicht spielen konnte, Erdmann erklärte sich bereit ins Tor zu gehen.

Das Spiel startete pünktlich um 10:30 Uhr und fast genau nach einer Minute hatte das Team des FC Eisenhüttenstadt den ersten Vorstoß zu verzeichnen. Direkt im Gegenzug gelang es auch den Gästen das erste Mal nach vorne zu kommen - ebenfalls ohne Erfolg. Insgesamt war man in den ersten Minuten jedoch deutlich träger als das Heimteam, was von der ersten Minute an hellwach war. So dauerte es lediglich bis zur 4. Minute, ehe das Heimteam in Führung ging. Eisenhüttenstadt nutzte die Anfangs träge Rückwärtsbewegung der Gäste aus und konterte erfolgreich über Graf. Der damit bereits sein 7. Saisontor erzielte. Der Gegentreffer wirkte für die Spielgemeinschaft jedoch wie ein Weckruf, man war plötzlich deutlich besser im Spiel. So kam man in der 16. Minute nach einer Seitenverlagerung von Rühl auf Lottermoser zu einer Chance, bei der letzterer fast frei vor dem Tor auftauchte, aber noch vom Gegenspieler ausreichend behinderte wurde. Es blieb beim 1:0. Gute fünf Minuten später sollte es Lottermoser besser machen. Die Gäste hatten Einwurf, Krimski setzte sich gut gegen zwei Gegenspieler durch und flankte auf den zweiten Pfosten, wo Lottermoser zum 1:1 einschoss. Der FCE übernahm wieder das Spiel und Wildau/Miersdorf/Zeuthen wollte schnelle Ballgewinne zum Erfolg nutzen. Bis zur Halbzeit sollten beide Mannschaften nochmals eine große Möglichkeit bekommen. Die Chance des Heimteams vereitelte Erdmann souverän und auf der anderen Seite schoss Obst nach einer Ecker aus 5 Meter knapp vorbei.

Damit ging es mit 1:1 in die Pause zum Luft holen, was auch dringend nötig war, da einige leicht angeschlagen in das Spiel gegangen sind. Man wollte von nun an die Unsicherheiten des Heimteams im Spielaufbau besser nutzen und damit weitere Tore erzielen.

Was auch geling ... es dauerte nur bis zur 44. Minute ehe der starke Lottermoser auf links zum Flanken kam und in der Mitte Buchecker fand. Der Schuss wurde gehalten, aber der ebenfalls starke Krimski war hellwach und nutzte den Nachschuss zum 2:1. Wenige Minuten später flankte Lottermoser erneut und fand dieses mal Kapscheck, welcher aus 10 Meter an den Pfosten schoss. Direkt im Gegenzug kam das Heimteam zu einer guten Chance, welche Erdmann mit einer Parade zur Ecke lenkte. Nach dieser kam Reymund aus 20 Meter zum Schuss, welcher dem gerade noch starken Erdmann durch die Hände rutschte. Jedoch kann man ihm keinen Vorwurf machen, da er kein ausgebildeter Torwart ist. In der restlichen Zeit passierte nicht mehr viel, auf beiden Seiten kleinere Chancen, aber keine 100%-igen. So hieß es auch nach 80 Minuten 2:2 Unentschieden.

Man kann mit dem Punkt im Endeffekt gut leben, gerade im Hinblick auf die Umstände. Jeder Punkt zählt und ist wichtig für den weiteren Saisonverlauf.  Noch konsequenter die Chancen nutzen und eine komplette fitte Mannschaft fehlen jetzt noch, um sich bei so einem Spiel mit 3 Punkten zu belohnen. Aber es ist auf jeden Fall ein positiver Trend zu erkennen, den man nächste Woche, am 15.10.17, im Derby gegen die Eintracht aus Königs Wusterhausen weiter bestätigen und die 3 Punkte im eigenen Stadion behalten will!


2. Runde Brandenburgpokal:

RSV Eintracht II - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 2:0

In der 2. Runde des Brandenburg-Pokal sollte erneut die Mannschaft des RSV Eintracht Teltow II der Gegner sein, nachdem etwa 2 Wochen zuvor der 1. Spieltag der Landesklasse Süd ebenfalls gegen das Team aus Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf stattfand. Somit wusste man, dass uns eine spielstarke Mannschaft erwartete.

Das Spiel startete so, wie man es aus dem ersten Spiel erwartete. RSV Eintracht dominierte das Spiel und die Spielgemeinschaft versuchte hinten sicher zu stehen und über Konter zu den Chancen zu kommen. Der Eintracht sollten auch die ersten Annäherungen an das Tor gehören, jedoch konnte man die zwei Ecken nicht in Chancen ummünzen. Nach 6 Minuten konnte das Team aus Wildau/Miersdorf/Zeuthen die erste Chance verzeichnen. So war es Schmidt, welcher nach einem Diagonalball etwa 10 Meter vor dem Tor den Ball volley über das Tor setzte. Nach etwa 11 Minuten kam der RSV das erste Mal gefährlich vor das Tor der SpG., so rauschte eine Flanke von links etwa 5 Meter vor dem Tor Freund und Feind vorbei. Nach 23 Minuten konnten die Gäste mit einem Kontor Gefahr ausstrahlen, jedoch konnte Schmidt ausreichend bedrängt werden, sodass dieser aus 20 Meter den Ball nicht aufs Tor bringen konnte. Das Heimteam drängte weiter, ohne jedoch klare Chancen zu erspielen. So waren es erneut die Gäste, welche die nächste Chance haben sollten. Nach etwa einer halben Stunde flog eine Flanke auf den Kopf von Lottermoser, dieser setzte den Ball jedoch knapp rechts daneben. Die letzte Aktion der ersten Halbzeit gehörte allerdings der Heimmannschaft. Nach einem Ballverlust auf der rechten Seite, nutzte der Gegner die Situation, um in den Strafraum einzudringen, wo Ribbert nur noch mit einem Foul eingreifen konnte. Somit hieß es Elfmeter für den RSV. Dieser wurde sicher durch Danner, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, verwandelt.

Man ging somit mit einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt für das Gegentor in die Pause. Man nahm sich nun vor, den RSV etwas weiter vorne anzulaufen, um etwas mehr vom Spiel zu haben.

Dieses Vorhaben gelang in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit gut. Doch sollte in der 44. Minute das 2:0 fallen. Nach einem langen Diagonalball gab es ein Missverständnis zwischen Innen- und Außenverteidiger, sodass Baliev frei vor Häusler stand und sicher verwandelte. Man stellte nun um, damit man früher stören konnte und noch mehr Ballbesitz erhält. Der Plan ging im groben auf, da man nun mehr vom Spiel hatte. Der Spielaufbau des RSV konnte erfolgreich gestört werden und man erhielt gute Chancen um Tore zu schießen. Doch fehlte in den meisten Situationen die nötige Konsequenz, um das Anschlusstor zu schießen. Nun war man dem 2:1 näher als der RSV dem 3:0. Das Tor blieb allerdings aus, sodass man im weiteren Spielverlauf noch offensiver umstellte. Aufgrund dessen kam der RSV nun wieder zu guten Chancen, welche Häusler allerdings parierte, wenn es nötig wurde. Allerdings kam man auch selber zu weiteren hochkarätigen Chancen, welche man aber nicht nutzen konnte. So blieb es beim 2:0 für das Heimteam und die Pokalsaison ist für die Spielgemeinschaft schneller vorbei als man es sich erhoffte.

Somit lässt sich wieder sagen, dass man sich erneut nicht belohnt hat, für eine akzeptable Leistung. Beide Tore entstanden aus individuellen Fehlern, welche es gilt abzustellen. Nach vorne hatte man genug gute Chancen! Diese muss man jetzt nur noch nutzen und dann kann man auch solche Spiele gewinnen.
Bereits am Sonntag, 08.10.17, geht es wieder in der Liga zur Sache. Dann geht es auswärts zum FC Eisenhüttenstadt.


3. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - Dynamo Eisenhüttenstadt 7:1

Zum 3. Spieltag der Landesklasse Süd empfing die Spielgemeinschaft den Gast aus Eisenhüttenstadt, welche vor dem Spiel den etten Platz belegten. Vor etwa 20 Zuschauern wurde das Spiel mit 5 Minuten Verspätung angepfiffen und sollte sofort rasant starten.

Denn direkt in der 1. Minute gelang der erste Angriff über Buchecker, welcher den freistehenden Krimski bediente. Dieser schoss allerdings aus 8 Meter knapp links daneben. Nach 5 Minuten gelang den Gästen der erste Vorstoß, jedoch blieb der Angriff ohne Torabschluss. Das Spiel nahm in den nächsten Minuten den erhofften Verlauf an und die Wildau/Miersdorf/Zeuthen drückte dauerhaft auf das Tor von Dynamo. So war es Rühl, der in der 7. Minute aus 10 Meter das Runde leider nur zentral auf den Torwart setzen konnte.

Das Spiel sollte noch weitere 5 Minuten brauchen, ehe die Chancen auch in Tore umgemünzt wurden. In der 12. Minute war es dann soweit, Schmidt erzielte nach einer Flanke von Buchecker das 1:0 per Kopf. Bereits 1 Minute später war es wieder Schmidt, der einen Stellungsfehler des Torwarts mit einem Distanzschuss aus 25 Meter nutzte. Somit sollte es schnell 2:0 für das Heimteam stehen. In der 16. Minute war es Rühl, welcher den zweiten Ball nach einer Ecke aus 15 Meter im Tor unterbringen konnte. 3:0.

Die nachfolgenden Minuten gingen weiter wie bisher, die Spielgemeinschaft bestimmte das Geschehen und spielten sich Chancen heraus. Jedoch sollte es bis zur 25. Minute dauern, bis erneut Rühl den Spielstand auf 4:0 stellte. Das sollte es allerdings noch nicht gewesen sein. 10 Minuten später nutzte nun zum dritten Mal Rühl einen langen Diagonalball, um ihn vor dem herausstürzenden Torwart zum 5:0 einzuköpfen. Bis zur Halbzeit hatte man noch weitere Chancen, um das Ergebnis weiter hochzuschrauben, doch konnte man die Chancen nicht weiter nutzen. So ging es mit 5:0 in die Pause und dominierte die erste Halbzeit deutlich. Man nahm sich vor die gezeigte Leistung zu bestätigen und die zweite Halbzeit genauso zu bestreiten wie die Erste.

Man startete wie die erste Halbzeit endete und drückte weiter auf das Tor des Teams aus Eisenhüttenstadt. In der 42. Minute der erste Abschluss der zweiten Halbzeit, Schmidt schoss aus 25 Meter über das Tor. In der 48. Minute sollte es Schmidt besser machen. Weigel spielte einen guten tiefen Pass auf Rühl, welcher vor dem Tor quer legte auf Schmidt. Somit hatte dieser keine Schwierigkeiten mehr den Ball ins leere Tor einzuschieben.

Nach dem Tor verlor man allerdings den Pfaden und die Konzentration, sodass die Gäste nun mehr vom Spiel hatten. In der 53. Minute nutzten diese den Ballbesitz und erzielten den Anschlusstreffer zum 6:1. 

Doch die Spielgemeinschaft fand die passende Antwort, indem Schmidt sich über rechts durchsetzen konnte und in den Rückraum zu Weigel spielte, welcher keine Mühe hatte zum 7:1 abzuschließen.

Anschließend wurden Kapscheck, Betac und Neubert für Rühl, Buchecker und Schmidt. In der restlichen Spielzeit verlor man allerdings die Dominanz und so ergaben sich auf beiden Seiten noch kleinere Chancen.

Alles in allem eine gelungene Reaktion der Mannschaft auf das vergangene Spiel gegen Forst, auch wenn man das Ergebnis nicht überbewerten darf! Jetzt gilt es die Leistung zu konservieren und in den nächsten Spielen zu bestätigen.

 


2. Spieltag:

SV Lausitz Forst - SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen 5:2

Nach der guten mannschaftlichen Leistung am ersten Spieltag, führte der zweite Spieltag die Mannschaft ins weit entfernte Forst. Der SV Lausitz gewann sein erstes Spiel mit 3:1 gegen die Mannschaft aus Groß Gaglow und somit wusste man, dass keine schwache Mannschaft kommt.

Das Spiel begann rasant. Bereits in der 1. Minute machte die Heimmannschaft druck, jedoch konnte der versuchte Diagonalball von Rühl geklärt werden. Die nächsten Minuten sollten allerdings den Gästen der SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen gehören. In der 4. Minute spielte man schnell über rechts, von wo aus ein guter Diagonalball Schmidt fand, welcher allerdings aus 15 Meter knapp rechts vorbei schoss. Direkt in der selben Minute war es Weigel, welcher den Keeper aus Forst mit einem Schuss aus 25 Meter zu einer Parade zwang. In der 10. Minute war es dann soweit. Schmidt setzte aus gut 30 Metern einen Freistoß an den linken Pfosten und Obst gelang es den Abpraller zu verwandeln! Das erste Tor der Saison war somit erzielt.

In der 12. Minute kam Forst durch einen missglückten Abschlag zum ersten Abschluss. Eine knappe Minute später nutzte die Heimmannschaft dann einen Fehler im Spielaufbau und schoss durch Galfe den schnellen Ausgleich. Die Gästemannschaft zeigte sich allerdings unbeeindruckt und hatte fünf Minuten später eine 100%-ige Chance, bei der Schmidt nach einem Befreiungsschlag alleine auf das Tor läuft, aber rechts daneben schießt. Allerdings sollte eine Minute später, in der 19. Minute, Krimski nach einem guten Angriff über rechts den Torwart ausspielen und zum 2:1 erhöhen! Aber das sollte der Knackpunkt des ganzen Spiels werden. Bis hierhin hat man eine ordentliche spielerische Leistung gezeigt, welche durch das unglückliche Gegentor getrübt wurde. Doch in dem Rest des Spiels gab man das Heft aus der Hand.

So kam Forst in der 21. Minute zum erneut schnellen Ausgleich durch Klöpsch, nachdem Dannat über links vier Gäste stehen ließ und gekonnt den freien Mann im Rückraum bediente. In den nachfolgenden Minuten sollte das Spiel zäher werden. Der Fokus der Partie lag dann nicht mehr auf dem spielerischen, man begann die eigene Unzufriedenheit immer mehr am Gegner und den zahlreichen Heimfans auszulassen, welche mit einigen Sprüchen erfolgreich die Gemüter der Gäste erhitzen konnten. Zudem gelang es dem Schiedsrichter leider nicht die Partie zu beruhigen, sodass es bis zum Pausentee keine nennenswerten Aktionen mehr gab. Weder bei Forst, noch beim Gästeteam.

Die zweite Halbzeit startete so, wie die erste aufhörte. Die Gäste beschäftigten sich zu sehr mit den Nebenschauplätzen und bekamen so keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Das Heimteam nutzte die Gunst der Stunde, um ihre Qualität in Tore umzumünzen. Direkt nach dem Wiederanpfiff konnte Häusler noch den Torschuss eines freistehenden Forster halten. Ehe aber in der 44. Minute ein Freistoß aus 20 Meter, durch Klöpsch, direkt in die Torwartecke verwandelt wurde. Im weiteren Spielverlauf waren es die Forster, welche das Spiel bestimmten. Zwar konnte sich das Heimteam spielerisch keine großen Chancen erarbeiten, doch waren sie durch die zahlreichen unnötigen Fouls immer wieder durch Freistöße gefährlich. So konnte Häusler in der 46. Minute einen Freistoß parieren und in der 48. Minute hatte man Glück, als die Forster einen Freistoß aus guter Position über das Tor beförderten. Leider besann sich die SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen nicht mehr auf die spielerischen Qualitäten und konnte somit keine nennenswerten Chancen mehr erarbeiten. 

In der 52. Minute kam Allisat für den glücklosen Betac und in der 63. Minute Wolfgram für Buchecker. Beim Stand von 3:2 für Forst, zehn Minuten vor Schluss, versuchte man nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und den Ausgleich zu erzwingen. In dieser Phase brach man sich allerdings an der Abwehr der Forster die Zähne aus. In der 73. Minute sollte dann die Niederlage endgültig besiegelt sein. Nach einem Querpass 30 Meter vor dem eigenen Tor, welcher direkt beim Gegner landete war es erneut Galfe, der das 4:2 für das Heimteam schoss. Damit war der letzte Wille der Spielgemeinschaft gebrochen. In der 80. Minute gab es nochmals Freistoß für das Team aus Forst. Zentrale Position, etwa 20 Meter Entfernung. Und erneut verwandelte der starke Klöpsch den Freistoß in die Torwartecke. Nach dem 5:2 wurde das Spiel gar nicht mehr angepfiffen.

Die Gäste können mit der gezeigten Leistung der ersten 20 Minuten zufrieden sein. Was allerdings danach geschah, war eine Katastrophe. 60 Minuten frustriertes meckern über Gegner, Schiedsrichter und die gegnerischen Fans sollte das Spiel zum Ersten Tiefpunkt der Saison werden lassen! Die Einstellung, welche dort gezeigt wurde muss schnellstmöglich abgestellt werden. Wenn man das schafft, haben die ersten 20 Minuten gezeigt was möglich sein kann. Wenn man diese Leistung über 80 Minuten zeigen kann, wird man diese Saison noch einige Punkte holen können.

Dazu muss das Team jedoch gegen Dynamo Eisenhüttenstadt am Sonntag zeigen, dass das Spiel ein einmaliger Ausrutscher war und es damit vergessen machen. Ehe man am Tag der Deutschen Einheit bereits erneut auf den RSV Eintracht II trifft, dieses Mal zur 2. Pokalrunde.

 


1. Spieltag:

SpG. Wildau/Miersdorf/Zeuthen - RSV Eintracht 1949 II 0:1

Nach 5 Wochen Trainingszeit startete nun auch die neu formierte Spielgemeinschaft, zwischen Phönix Wildau und Eintracht Miersdorf/Zeuthen, in die neue Saison 2017/18. Das Team um Trainer Robert Stahn war auf eine spielstarke Mannschaft aus Stahnsdorf eingestellt.

Das Team führte, der von der Mannschaft gewählte, Ribbert als Kapitän auf das Feld. Mit einer Minute Verspätung ging es dann auch los und wie erwartet sollte der RSV Eintracht die spielbestimmende Mannschaft sein. Das Team der Spielgemeinschaft stand jedoch defensiv sicher und ließ somit erstmal nichts anbrennen. Nach 5 Minuten gab es den ersten eigenen Vorstoß über links, durch Lottermoser vorgetragen. Dieser brachte jedoch keinen Abschluss. Das Spiel plätscherte etwas vor sich hin, weil das diszipliniert spielende Heimteam den Gästen kaum Lücken ließ, um ihre Spielstärke auch im letzten Drittel zu zeigen.

So dauerte es bis zur 24. Minuten, bis die nächste gefährlichere Situation entstand. Wildau/Miersdorf/Zeuthen nutzte immer wieder die Gelegenheit, nach eigenem Ballgewinn, Nadelstiche durch Konter zu setzen. So wie in dieser Situation - Knoop spielte nach links raus zu Lottermoser, welcher auf den nachgerückten Knoop den Ball zum 16er zurück spielte. Dieser Schoss aus 16 Meter etwa zwei Meter links daneben. In den nachfolgenden Minuten sollte das Team des RSV ein paar Weitschüsse abgeben, welche allerdings nie wirklich gefährlich wurden. Lediglich die Freistöße aus dem Halbfeld brachten wirkliche Gefahr vor das Tor des Heimteams. So kam Huxoll nach einem guten Freistoß auf den zweiten Pfosten zum Kopfball, setzte diesen aber knapp neben das Tor. Die letzte Chance vor der Halbzeit sollte jedoch der Spielgemeinschaft gelten. Ein gut vorgetragener Angriff über rechts, durch Allisat, sorgte nochmals für Gefahr. Doch leider verpasste Krimski knapp am ersten Pfosten.

So sollte es mit einem 0:0 in die Pause gehen. Man nahm sich vor, die gezeigte Leistung der ersten Halbzeit auch in der zweiten Halbzeit zu bestätigen. Und so startet die zweite Halbzeit genauso, wie die erste endete. Der RSV machte das Spiel und Wildau/Miersdorf/Zeuthen besonn sich auf die gut geordnete defensive, aus welcher heraus Konter gestartet werden sollten.

In der 45. Minute kam es zu einem weiteren der gefährlichen Freistöße aus dem Halbfeld. Der erste Ball wurde abgewehrt, jedoch dabei eine Bogenlampe produziert, sodass ein Stahnsdorfer aus dem Gewusel ein Tor erzielen konnte. Allerdings hatte der souveräne Schiedsrichter bereits abgepfiffen - Abseits. So hatte man in dieser Situation etwas Glück. 

In der 50. Minute der erste Wechsel. Betac kam für Allisat und sollte neuen Schwung über die rechte Seite bringen. Im weiteren Spielverlauf sollten vor allem die Freistöße aus dem Halbfeld des RSV für Gefahr sorgen, sodass Häusler in der 56. Minute zu einer guten Parade gezwungen wurde. Betac sah für das Foul zum Freistoß die gelbe Karte. 

In der 60. Minute kamen Buchecker für Lottermoser und Schmidt für Weigel. Man versuchte nochmals die offensive zu beleben und eventuell den Lucky Punch zu setzen. Das Spiel verlief aber weiterhin wie gewohnt. Als das Team selber einmal den Ballbesitz in die gegnerische Hälfte tragen konnte, leistete man sich einen Ballverlust. Den resultierenden Konter unterbrach Ribbert mit einem Foul, wofür er folgerichtig die gelbe Karte sah. In den folgenden Minuten gestaltete sich das Spiel etwas offener, sodass man in der 64. Minute eine verheißungsvolle Kontersituation hatte. Betac auf der rechten Seite gut freigespielt, versuchte den links frei stehenden Schmidt direkt zu bedienen, was ihm allerdings nicht gelang. So sollte auch dieser Konter nichts einbringen.

Schließlich sollte der RSV Eintracht 1949 eine der letzten Aktionen haben. In der 77. Minute eine Ecke von rechts, auf den zweiten Pfosten nah vor das Tor, wo Stahlberg freistehend zum 1:0 für die Gäste einköpfte.

So hatte man nur noch wenige Minuten Zeit nochmals vorne auf den Ausgleich zu drängen, doch leider ohne Erfolg. Ein Einwurf von rechts wurde gut in die Mitte auf Rindelhardt verlängert, welcher allerdings aus kurzer Distanz am Torwart scheiterte. Negativer Höhepunkt der letzten Minuten bis zum Abpfiff, Rindelhardt verletzte sich nach einem Zusammenprall mit dem Torwart, so mussten die letzten 3 Minuten bis zum Abpfiff in Unterzahl agiert werden.

Trotz der Niederlage durch das unglückliche Gegentor in der 77. Minute, hat die Mannschaft eine weitestgehend gute defensive Leistung gezeigt. Jedoch konnte man sich nicht durch einen der zahlreichen Konter mit einem Tor belohnen.

Jetzt heißt es Mund abputzen und nächstes Wochenende in Forst die ersten Punkte holen!