100 Jahre Phönix Wildau


Die Gründung

1910 -  in diesem Jahr gründete sich der Wildauer F.C. Phönix 1910 als selbstständiger Fußball-Sportverein. Vereinsfarben wurden die Farben Blau und Weiß.

 

Als Sportplatz diente den Fußballspielern die auch vom Turnverein genutzte Hochfläche an der jetzigen Bergstraße / Ecke Jahnstraße in Hoherlehme, mehr ein Rasen-Provesorium. Es ist anzunehmen, dass auch auf dem Turnplatz der Kolonie Wildau (heutige Schwarzkopff-Siedlung), Fußball gespielt wurde.

 

Vereinslokal der Fußballsportler wurde der "Wildauer-Hof" (heutiger Seniorentreff in der Karl-Marx-Straße 123). Gastwirt Gerd Stolzenberg trat als Sponsor der Wildauer Fußballmannschaft in Erscheinung und stellte den Spielern die Räumlichkeiten der Gaststätte als Umkleidemöglichkeit zur Verfügung. Alte Fotos belegen, dass zu dieser Zeit neben einer Männer- auch eine Jugendmannschaft aktiv war. Über den damaligen Spielbetrieb ist bislang allerdings nichts überliefert.


1920 - Neuordnung nach dem Krieg

Nach dem Krieg wurde das Vereinsleben des F.C. Phönix durch engagierte Sportkameraden neu organisiert. Genannt werden sollen an dieser Stelle der 1. Vorsitzende des Verein, Willy Wedler, der Kassierer Fritz Hellfeldt sowie die Sportkameraden Otto Hanisch und Adolf Wedler als weitere Vorstandsmitglieder.

 

Gespielt wurde zu dieser Zeit in einer unteren Klasse des Verbandes Brandenburgischer Ballspielvereine (VBB), des damals führenden Fußballverbandes in Berlin und Brandenburg.


1926 - Einweihung "Gemeinde Sportplatz"

Dank umfangreicher finanzieller Zuschüsse seitens der Landesregierung Potsdam und der Kreisverwaltung Teltow konnte der "Gemeinde-Sportplatz" (das jetzige "Otto-Franke-Stadion") am 02. Oktober 1926 vom Gemeindevorsteher Arthur Rosenbaum eingeweiht werden. Der Sportstätte fehlten allerdings noch "Unterkunftshallen und Ankleideräume".


Vertreter des F.C. Phönix 1910 nahmen an der feierlichen Übergabe des Sportplatzes teil. Am Abend feierte der Verein dann sein 16. Stiftungsfest im Schwarzkopff-Kasino, auch "Volkshaus" genannt (heutige Gemeindeverwaltung).


1928 - Auflösung und Neubildung des Vereins

Im Jahr 1928 führten politisch motivierte Streitigkeiten zwischen den Wildauer Fußballsportlern sowie finanzielle Gründe zur Auflösung des Vereins.

 

Wildauer Arbeitssportler gründeten nachfolgend den Verein für Rasenspiele Wildau (V.f.R. Wildau). Eingeordnet in den Spielbezirk Königswusterhausen traf der V.f.R. auf Gegner wie Königs Wusterhausen, Zeuthen, Gussow, Senzig, Kablow, Kablow-Ziegelei, Zeesen, Niederlehme, Waltersdorf, Rudow, Bohnsdorf, Stralau, Weißensee, Brandenburg 02 (Lichtenberg) und den Treptower BC.

 

Die verbliebenen Fußballsportler fanden sich als Erben des F.C. Phönix im Wildauer F.C. Blau-Weiß 1910 zusammen. Sportlich setzen sich die Blau-Weißen in der Kreisklasse mit Mannschaften wie Union Groß-Besten (heute: Bestensee) und Borussia Friedrichsfelde auseinander. Clubheim war das Restaurant „Hohenfriedberg“ (heutiges Restaurant Bergstübl, Bergstraße 45). Trotz alles Querelen feierte der Verein am 20. Oktober 1928 im Schwartzkopff-Kasino sein 18. Stiftungsfest.


1932 - Fußball-Pokalturnier des F. C. Phönix 1910 Wildau

Im Jahr 1923 veranstaltete der F.C. Phönix 1910 in Wildau ein überregionales Fußball-Pokaltunier.


Teilnehmer waren so renommierte Mannschaften wie F.C. Union Oberschöneweide, B.F.C. Berolina, Jugoslawischer Akademischer Sport-Verein, V.f.R. 07, Treptower Turnverein, V.f.B. Neukölln sowie der Miersdorfer Sport-Club 1912.


1943 - Einstellung des Spielbetriebes

Der 2. Weltkrieg forderte auch unter den Wildauer Fußballsportlern seinen Tribut. Organisierter Sport war mit zunehmender Kriegsdauer kaum mehr möglich. Der Spielbetrieb der Phönix-Fußballer musste 1943 eingestellt werden.


Während des Krieges verwahrloste der Gemeindesportplatz zunehmend. Es gab keine Umzäunungen, ein breiter Fußweg ging quer über das Sportplatzgelände. Im Umfeld des Platzes wurden Gefangenenlager errichtet, deren Insassen im BMAG-Werk und bei AEG „kriegswichtige“ Erzeugnisse produzieren mussten.


1948 - Die SG Wildau 48: Es ging nicht nur um Fußball

Nach dem verheerenden 2. Weltkrieg und den entbehrungsreichen Jahren sehnten sich die Menschen wieder nach kulturellen und sportlichen Betätigungen. Sie begannen, sich in kommunalen Sportvereinen zu organisieren.

 

In Wildau gründeten 65 Sportfreundinnen und Sportfreunde am 18. Juni 1948 die Sportgruppe (SG) Wildau 48 mit den Sparten Fuß-, Hand-, und Faustball, Turnen/Gymnastik, Leichathletik und Tischtennis.

 

Am Gründungsfest im Wildauer „Volkshaus“ am 06. November 1948 nahmen bereits ca. 100 Mitglieder sowie zahlreiche Einwohner des Ortes teil. Zum 1. Vorsitzenden wurde der noch aktiv Handball spielende Erich Springer gewählt.

 

Mit der weiteren Entwicklung der benachbarten BSG Motor, die dank der Unterstützung durch den Trägerbetrieb weitaus bessere finanzielle und materielle Möglichkeiten zur Durchführung des Sportbetriebs hatte, verzeichnete die SG einen spürbaren Mitgliederrückgang. 1961 existierte nur noch die Sektion Fußball.

 

Auf der Mitgliederversammlung am 11. Juli 1951 wurde, von einigem Widerstand begleitet, der Anschluss an die Abteilung Fußball des BSG Motor beschlossen.


1950 - Gründung der Betriebssportgemeinschaft - die BSG Motor Wildau

Ab 1950 wurde in der DDR mit der Schaffung von volkseigenen Betrieben (VEB) der zuvor kommunal organisierte Sport zumeist durch den Betriebssport ab­ gelöst.

 

Am 18. März 1950 gründeten 76 Sportfreunde die Betriebssportgemeinschaft BSG LOWA Wildau. (LOWA = Lokomotiv- und Waggonbau).

 

Zum ersten Vorsitzenden wurde der Sportfreund Franz Heller gewählt. Die BSG bestand anfangs aus den Sparten Fußball und Tischtennis, wenig spä­ter kamen die Sparten Radfahren, Boxen, Wassersport und Handball hin­ zu. Vereinsfarben wurden die Farben Blau-Weiß, als Beitrag waren monatlich 0,60 DM (für FDJ-Mitglieder 0,10 DM) zu entrichten. Leiter der Sparte Fußball wurde Sportfreund Steilner.

 

Zum 1. August 1950 erfolgte die Umbenennung der BSG in BSG Motor Wildau, da der DDR-Sport auf der Basis der betrieblichen Produktionsebene neu organisiert wurde.


1954 - Stadionfest zur Einweihung des "Otto-Franke-Stadions"

Durch die BSG wurde bereits im Jahr 1952 die Schaffung eines neuen Sportpatzes in Hoherlehme angeregt. Obwohl viele Spieler Hand anlegten, ging es nicht richtig vorwärts. Materialschwierigkeiten und Transportprobleme erwiesen sich als Hemmnis. Erst Ende 1956 konnte der „Hartplatz“ an der Jahnstraße zur Nutzung freigegeben werden.


Im Jahr 1953 wurde der Gemeindesportplatz in Hoherlehme dem „Schwermaschinenbau Heinrich Rau“ als neuem Rechtsträger übertragen. Nach umfangreichen Baumaßnahmen konnten die Wildauer Motor-Sportler ihr „Otto­ Franke-Stadion“ am 1. Mai 1954 mit einem Stadionfest eröffnen.


1955 - Borussia Dortmund im Otto-Franke-Stadion

Eine gewichtige Rolle in der Sportpolitik der 50er Jahre spielte der gesamtdeutsche Sport- und Spielverkehr. Die DDR-Sportfunktionäre wollten auf ihrem Gebiet dazu beitragen, die Einheit Deutschlands zu fördern.

 

Beziehungen zu einem Dortmunder Metallbetrieb ergaben den wohl bekanntesten Kontakt, der die Motor-Mannschaft in den Jahren 1955 und 1956 in zwei Spielen mit dem BV Borussia Dortmund zusammenführte.

 

Das Hinspiel im heimischen Otto-Franke-Stadion am 28.August 1955 endete bei schlechtem Wetter vor 500 Zuschauern mit einer zu erwartenden 1:10 Niederlage. Der spätere Nationalstürmer A. Kelbassa (WM-Teilnehmer 1958, Deutscher Meister mit Borussia Dortmund 1956 und 1957) zeigte in diesem Spiel den Wildauern sein können und erzielte 5 Tore.


1956 - Das lang ersehnte Rückspiel beim BVB

Am 8. April 1956 fand das langersehnte Rückspiel in der Dortmunder Hoeschkampfbahn statt. Dem vorausgegangen waren gezielte Verstärkungen der Motor-Mannschaft, ein intensiveres Training und politische Schulungsmaßnahmen. Die DDR-Sportler sollten schließlich als "Vorbild bei der Schaffung ei­nes friedlichen, demokratischen Deutschlands" auftreten.

 

Im Rückspiel traf Motor auf die Reservemannschaft des Amateurligisten. Dank der guten Vorbereitung konnten die Wildauer das Spiel verdient mit 1:0 für sich entscheiden und ernteten allgemeine Anerkennung ob einer solchen Leistungssteigerung gegenüber dem Hinspiel. Schütze des goldenen Tores in der 2. Halbzeit war "Reini"Schatz mit einem straffen Schuss ins linke obere Toreck.

 

Zum "Dortmunder Programm" der 16-köpfigen Wildauer Delegation gehör­ten u.a. auch der Besuch des Spiels der damaligen Oberliga/West zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 (0:2) und leckere Proben des Gerstensaftes in einer der vielen Brauereien.

 

Weitergehende Verbindungen mit dem BVB wurden nachfolgend aber nicht mehr gefördert.


1959 - Kreismeister und Aufstieg in die Bezirksklasse Potsdam

Nach dem knappen Scheitern in den Jahren 1957 und 1958, waren in der Saison 1959 Trainer Fruck und seine Mannschaft endlich am Ziel - Kreismeistertitel und Aufstieg in die Bezirksklasse Potsdam.

 

Auch die 2. Mannschaft stand dem nicht nach, verlor kein Spiel, wurde souverän Staffelsieger und mit dem “Reserve-Meistertitel” geehrt.


1966 - Eingliederung in den Berliner Spielbetrieb und der Abstieg

Trotz aller Erfolge wurde der angestrebte Aufstieg in die Bezirksliga nicht er­reicht. Die Saison 1962/63 beendete die Mannschaft auf einem enttäuschen­den 9. Tabellenplatz. Gründe dafür gab es anscheinend viele. So wurde die feh­lende Unterstützung durch die Werk- und BSG-Leitung bemängelt. Priorität hatte zur damaligen Zeit der Massensport in den 15 Sektionen mit ca. 2.300 Mitgliedern. Einige Spieler verfielen aber auch in Selbstgefälligkeit, darunter litten Training und Spielvorbereitung. Letztendlich beendete der ehrgeizige Trainer Zschörner seine Tätigkeit in Wildau. Eine kurzzeitige Stabilisierung der Leistungen gelang unter Trainer Wilhelm Mühlbächer mit dem 3. Tabellenplatz in der Saison 1963/64.


Im Folgejahr wurde die Motor-Mannschaft, wie die anderen Randberliner Vereine auch, in den Berliner Spielbetrieb eingegliedert. Die spielstarke Stadt­klasse sollte sich jedoch zunehmend als zu hohe Hürde erweisen. 1966 stieg Motor in die Kreisklasse ab. Erwähnenswert ist, dass die Reservemannschaft ihre Saison in der Stadtklasse souverän als Tabellenerster beendete (107:31Tore / 51:9 Pkt.).


1969 - Der Wiederaufstieg in die Bezirksklasse Berlin

Nach zwei schwächeren Jahren in der 1.Kreisklasse (1966/67: 8. Platz; 1967/68: 9· Platz) gelang unter Trainer Horst Retzlaff, der 1968 bereits die Wil­dauer Juniorenmannschaft in die Bezirksliga Potsdam geführt hatte,in der Saison 1968/69 nach hartem Kampf mit Sparta Lichtenberg und der SG Schulzen­dorf der Wiederaufstieg in die Bezirksklasse. Die Entscheidung fiel am letzten Spieltag, an dem sich Motor gegen Berolina Stralau II mit 6:0 durchsetzte. 


Talentierte Nachwuchsspieler wie M. Stöpper, J. Kurth, P. Milde, H. Pkawa  und M. Lehmann schafften den Sprung in die "Erste" und wurden über viele Jahre zu Leistungsträgern dieser Mannschaft. Damit wurde der Grundstein für die bis dato erfolgreichste Zeit des Wildauer Männerfußballs in den 70er und den 80er  Jahren gelegt.


1973 - Aufstieg in die Bezirksliga Berlin / Der große Wurf 1972/73

Nachdem 1972 der Staffelsieg noch knapp verpasst wurde, sollte den Männern um Trainer Retzlaff ein Jahr später der große Wurf gelingen - Aufstieg in die Berliner Bezirksliga - gemeinsam mit Vorwärts Bestensee und der SG Schulzendorf (Staffel A).


1974/75  - Beginn der Ära Werner Heine und der Wiederaufstieg

Nach dem Ausscheiden des erfahrenen Trainers Retzlaff wurde vorerst leider kein entsprechender Ersatz gefunden. Zwangsläufig musste die junge und unerfahrene Motor-Mannschaft in der Folgesaison zurück in die Bezirksklasse. Intensive Bemühungen der Sportfunktionäre führten 1974 zu einer Lösung, die zum Glücksfall für den Wildauer Fußball werden sollte. Am 3· August 1974 saß beim 5:0 Sieg im Vorbereitungsspiel in Blankenfelde zum ersten Mal der Ex-DDR Nationalspieler und Kapitän dieser Mannschaft, Werner Heine, auf der Trainerbank. Aus Bestensee kam zudem mit Jürgen Creutzmann ein Spieler nach Wildau, der viele Jahre zu den Stützen der 1. Männermannschaft zählen sollte.


Bereits 1975 gelang der sofortige Wiederaufstieg in die Bezirksliga. Wie bereits in der Saison 68/69 war es ein Kopf an Kopf Rennen mit Sparta Lichtenberg. Auch diesmal hatte unsere Mannschaft mit einem Punkt Vorsprung die Nase vorn. Die Entscheidung fiel am vorletzten Spieltag mit einem 5:0 Sieg gegen Lok Schöneweide. Torschützenkönig mit 21 Treffern wurde Herbert Pinkawa. Zur Aufstiegsmannschaft gehörten u.a. »Maxe« Meincke, J. Kurth, A. Dexheimer, M. Liegat, H. Koschel, M. Stöpper, D. Warsany, M. Lehmann, P. Kirchner, L. Mattern, H. Weber, A. Schink, W. Wronowski und W. Marunde.


1984 - Die Höhepunkte in den 70er und 80er Jahre und der Abschied einer Wildquer Trainerlegende

Am 9. Juni 1984 beendete Werner Heine mit einem Sieg beim Turnier von DRWK in Rotberg seine Trainerlaufbahn in Wildau. Für ihn und für viele Spieler waren es zehn überaus erfolgreiche Jahre. Höhepunkte in den 70er und 80er Jahren waren die Begegnungen mit den DDR-Oberliga Vertretungen vom 1. FC Union Berlin und dem 1. FC Magdeburg.


Fast sensationell war der 2:0 Sieg am 19. Januar 1977 gegen die mit der kompletten „Ersten Garnitur“ angereisten Unioner. Nach Toren von K. Fiedler und D. Basehin mussten die Männer von der Wuhlheide als Verlierer die Heimreise antreten.

Derartige Überraschungen gab es in den sechs Begegnungen mit dem Europapokalsieger von 1974 und mehrmaligen DDR-Meister und Pokalsieger aus Magdeburg nicht. Trotz der Niederlagen war es stets ein großes Fußballfest. Spieler wie Pommerenke, Streich, Mewes, Stahmann, Tyll, Raugust, Hoffmann oder Steinbach begeisterten jedes Mal die Zuschauer. 


Auch mit Mannschaften aus Polen, Ungarn und der CSSR wurden längerfristige Sportfreundschaften gepflegt.


1989 - Abstieg? - Ja, aber nicht noch einmal ohne Höhepunkt

Den Trainerwechsel nach Werner Heinze, konnte die zum Teil auch überalterter Mannschaft nicht kompensieren. 1987 musste sie aus der Berzirksliga absteigen.

 

In der Folgesaison glückte nochmals der sofortige Wiederaufstieg. In zwei dramatischen Aufstiegsspielen konnte sich die Mannschaft gegen NARVA Berlin durchsetzen. Nach einem 1:1 im Hinspiel (Torschütze: N. Werchan) lag man in Berlin nach dem 0:1 Rückstand und einem Eigentor von B. Strahl bereits aussichtslos im Hintertreffen. Doch nach dem 1:2 Anschlusstreffer in der 80. Minute durch Wilmanowski gelang Baschin in der letzten offiziellen Spielminute der 2:2 Ausgleich, gleichbedeutend mit dem Aufstieg. Daran änderte auch der Platzverweis des Torschützen wegen all zu großen Jubels nichts mehr. Für Motor liefen in diesem Spiel auf: Bengelsdorf – Werchan, Senger, Schramm, Bensch – Strahl, Baschin, Wilmanowski – Hensel, Bock, U. Schulze, Auswechselspieler: Wille, Stöpper.

 

1988/89 konnte mit viel Mühe der Platz in der Bezirksliga behauptet werden, doch schon im Folgejahr musste Motor als abgeschlagener Tabellenletzter die Liga verlassen. Diesmal sollte der Abschied endgültig sein.